Deutsche Tageszeitung - "Unverkäuflich": Hainer will Kompany lange halten

"Unverkäuflich": Hainer will Kompany lange halten


"Unverkäuflich": Hainer will Kompany lange halten
"Unverkäuflich": Hainer will Kompany lange halten / Foto: © Peter Schatz/SID

Vincent Kompany als Nachfolger von Pep Guardiola bei Manchester City? Da macht sich Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer keine Sorgen. "Bei Spielern heißt es oft: unverkäuflich. Und für einen Kompany gibt es keine Ablösesumme, er ist unverkäuflich. Vincent hat einen Vertrag bis 2029, das gibt uns Sicherheit – und hoffentlich bleibt er noch viel, viel länger. Er hat sich hier bei uns einen Namen gemacht", sagte Hainer der Sport Bild.

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Die Bayern hatten Kompanys Vertrag im vergangenen Oktober um weitere zwei Jahre verlängert. Nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels in seiner Debütsaison führte der Belgier die Mannschaft in der laufenden Spielzeit zur Titelverteidigung in der Bundesliga, ins Champions-League-Halbfinale und ins Endspiel des DFB-Pokals am kommenden Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) gegen den VfB Stuttgart.

Aktuell gibt es Spekulationen, dass Guardiola Manchester City nach dem Saisonende verlassen könnte. Doch Hainer sieht Kompany, der von 2008 bis 2019 für die Citizens gespielt hatte, noch lange in München: "Vielleicht trainiert er irgendwann mal Manchester City, weil er früher ja dort gespielt hat. Seine erfolgreiche Arbeit macht Spitzenvereine generell auf ihn aufmerksam. Er ist jung und hat viele Jahre als Trainer vor sich. Aber er fühlt sich mit seiner Familie in München sehr wohl."

Besonders von Kompanys Arbeitsethos zeigte sich Hainer enorm beeindruckt. "Vincent ist der Erste, der in der Früh an der Säbener Straße ist, und der Letzte, der geht. Wenn wir nach Auswärtsspielen zurück nach München fliegen, sehe ich, wie er schon im Flieger am Laptop alle Spielszenen durchgeht und seinen Trainerstab für die ersten Analysen zu sich holt. Dieser Fleiß überträgt sich nicht nur auf die Mannschaft, sondern auf den gesamten Verein. Kompany ist ein Upgrade", sagte der 71-Jährige.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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