Deutsche Tageszeitung - "Unverschämtheit": Hoeneß erbost über Pyro im Pokalfinale

"Unverschämtheit": Hoeneß erbost über Pyro im Pokalfinale


"Unverschämtheit": Hoeneß erbost über Pyro im Pokalfinale
"Unverschämtheit": Hoeneß erbost über Pyro im Pokalfinale / Foto: © (picture alliance/Eibner-Pressefoto)/SID

Uli Hoeneß gefiel die Pyroshow der Fans von Bayern München und dem VfB Stuttgart beim DFB-Pokalfinale gar nicht. "Das Spiel war natürlich super, aber was die Zuschauer auf beiden Seiten heute aufgeführt haben, ist eine Unverschämtheit. Die haben das Spiel total zerstört. Meine Frau hat mir gesagt: Am Fernsehen hat man lange Zeit nichts gesehen", sagte der Bayern-Patron bei Sky.

Textgröße ändern:

Auch er habe auf seinem Platz im Berliner Olympiastadion "stellenweise in der zweiten Halbzeit gar nichts gesehen", so Hoeneß: "Wenn die Zuschauer meinen, dass das ihre Form von Feiern ist, bin ich echt nicht mehr dabei." Im zweiten Abschnitt des Endspiels, das Bayern mit 3:0 (0:0) gewann, hatten beide Fanlager mit Bannern gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) protestiert und großflächig Pyrotechnik gezündet.

Wegen der starken Rauchentwicklung hatte Schiedsrichter Sven Jablonski das Spiel gar unterbrochen. Hoeneß forderte derweil Konsequenzen: "Die Vereine, der DFB und die Politik müssen hart durchgreifen, damit solche Unverschämtheiten nicht mehr passieren."

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Nach Autounfall: Woods bekennt sich doch schuldig

Golfstar Tiger Woods hat sich nach seinem Autounfall im März in Florida der fahrlässigen und rücksichtslosen Fahrweise schuldig bekannt. Der 15-malige Major-Sieger wird seinen Führerschein im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft für fünf Jahre verlieren, im Gegenzug wurde der schwerwiegendere Vorwurf des Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel fallengelassen.

WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mit Blick auf seine anvisierte Bewerbung um die Ausrichtung der WM-Endrunde 2038 oder 2042 das Ende des Machtkampfs um Präsident Gianni Infantino beim Weltverband FIFA abwarten. Bemühungen in diese Richtung ergäben erst nach der Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten Sinn, sagte DFB-Vizepräsident Hansa-Joachim Watzke im Deutschlandfunk.

Premier League gibt fünfmal so viel wie Bundesliga aus

Völlig losgelöst: Die englische Premiere League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen. Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 4,12 Milliarden Euro für neue Spieler aus - mehr als fünfmal so viel wie die Bundesliga. Allein neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.

Nach Tour-Sturz: Lipowitz vor Comeback

Radprofi Florian Lipowitz gibt rund sieben Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France sein Comeback. Wie sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Mittwoch bekannt gab, soll der 25-Jährige am 9. September beim Giro della Toscana in Italien an den Start gehen.

Textgröße ändern: