Deutsche Tageszeitung - Zverev zufrieden: Wetter stimmt, Glücksbringer Mischka dabei

Zverev zufrieden: Wetter stimmt, Glücksbringer Mischka dabei


Zverev zufrieden: Wetter stimmt, Glücksbringer Mischka dabei
Zverev zufrieden: Wetter stimmt, Glücksbringer Mischka dabei / Foto: © SID

Der Auftakt ist gelungen, das Wetter ideal: Alexander Zverev war nach seinem sicheren Erstrundenerfolg bei den French Open gegen den Franzosen Benjamin Bonzi bester Dinge. Auch, weil er seinen Dackel Mischka wieder an seiner Seite hat. Der Vierbeiner war am Rande des ATP-Turniers in München verunglückt - wovon Zverev nun in Paris berichtete.

Textgröße ändern:

"Der Volltrottel ist acht Monate alt. Er versteht nicht, warum er im Golfkart sitzen bleiben muss", sagte der Weltranglistendritte: "Er war angeleint, springt aber aus dem Golfkart heraus, während es noch fährt, und bricht sich vier Knochen. Und er bricht sich beide Hüften."

Er habe damals die ganze Nacht im Krankenhaus verbracht, sagte Zverev: "Ich wusste nicht, ob er operiert werden muss. Ich wusste nicht, ob er jemals wieder laufen wird." Jetzt sei alles wieder okay. "Er läuft wieder, er humpelt noch ein bisschen." Alles werde gut verheilen.

Und er kann als Glücksbringer wieder bei Zverevs erhofftem Angriff auf den Titel dabei sein. Dabei spielt auch das Wetter mit. "Ich habe immer gesagt, dass mir vor allem auf Sand Hitze lieber ist als kaltes Wetter", sagte Zverev. Sein ganzes Spiel sei dann effektiver. "Dieses 18 Grad und bewölkt - das ist für mich eine Katastrophe", fügte er an.

Die kommenden Tage sind entsprechend in Zverevs Sinn - es bleibt heiß in Paris, was auch Eurosport-Experte Boris Becker im Sinne des Olympiasiegers von Tokio wertet. "Ich glaube, das ist ein Vorteil für Alexander Zverev und vielleicht ein Nachteil für Jannik Sinner", sagte der 58-Jährige und ergänzte mit Blick auf den Turnierfavoriten aus Südtirol: "Der tut sich mit hohen Temperaturen eigentlich immer schwer."

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mit Blick auf seine anvisierte Bewerbung um die Ausrichtung der WM-Endrunde 2038 oder 2042 das Ende des Machtkampfs um Präsident Gianni Infantino beim Weltverband FIFA abwarten. Bemühungen in diese Richtung ergäben erst nach der Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten Sinn, sagte DFB-Vizepräsident Hansa-Joachim Watzke im Deutschlandfunk.

Premier League gibt fünfmal so viel wie Bundesliga aus

Völlig losgelöst: Die englische Premiere League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen. Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 4,12 Milliarden Euro für neue Spieler aus - mehr als fünfmal so viel wie die Bundesliga. Allein neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.

Nach Tour-Sturz: Lipowitz vor Comeback

Radprofi Florian Lipowitz gibt rund sieben Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France sein Comeback. Wie sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Mittwoch bekannt gab, soll der 25-Jährige am 9. September beim Giro della Toscana in Italien an den Start gehen.

Carro über FIFA-Präsidentschaft: "Führen Kampf gegen Infantino"

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat sich mit deutlichen Worten in der Debatte um Gianni Infantino gegen den umstrittenen FIFA-Präsidenten geäußert. "Wir führen jetzt einen Kampf gegen Infantino - und den müssen wir gewinnen", betonte der 62-Jährige in der Sport Bild.

Textgröße ändern: