Deutsche Tageszeitung - Europa-Triumph zum Abschied: Glasner vergoldet Palace-Ära

Europa-Triumph zum Abschied: Glasner vergoldet Palace-Ära


Europa-Triumph zum Abschied: Glasner vergoldet Palace-Ära
Europa-Triumph zum Abschied: Glasner vergoldet Palace-Ära / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Noch ein Titel zum Abschied: Der ehemalige Bundesliga-Trainer Oliver Glasner hat seine Ära bei Crystal Palace vergoldet und die Eagles zum ersten Europapokal-Triumph in der Vereinsgeschichte geführt. Die Londoner schnappten sich am Mittwochabend nach einem rasanten Zwischenspurt den Titel in der Conference League durch ein 1:0 (0:0) im Finale gegen Rayo Vallecano, der ehemalige Mainzer Jean-Philippe Mateta (51.) sorgte in Leipzig mit seinem Treffer für Ekstase bei den mitgereisten Fans des Premier-League-Klubs.

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Und so bekam Glasner tatsächlich sein "perfektes Ende", in seinem letzten Spiel als Teammanager von Palace holte der Österreicher seinen dritten Titel in vier Jahren - und den ersten internationalen für den Klub aus Süd-London. Nach seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt hatte Glasner den Klub 2024 übernommen und ein Jahr später sowohl den FA Cup als auch den Supercup in England gewonnen. Innerhalb von zwölf Monaten machte sich der 51-Jährige bei den Eagles nun endgültig unsterblich. Wo es den Erfolgstrainer als nächstes hinzieht, ist offen.

Glasner, der 2022 mit Frankfurt die Europa League gewonnen hatte, ließ seine Mannschaft von Anfang an Druck machen, der Favorit versuchte immer wieder Top-Stürmer Ismaila Sarr in Position zu bringen. Doch die ganz großen Chancen blieben erst einmal aus, Rayo wehrte sich mit viel Einsatz und Leidenschaft.

Kurz vor der Pause dann ein Schreckmoment für Vallecano: Ein mitgereister Fan musste medizinisch versorgt werden, besonders Torwart Augusto Batalla war sichtlich aufgebracht. Zudem vergab Tyrick Mitchell eine Riesenchance für Palace (45.+1).

Nach der Pause waren die Londoner dann sofort hellwach. Zunächst staubte Mateta eiskalt ab, kurz danach hätten Yeremy Pino per Freistoß (56.) und wiederum Mateta (57.) schon fast alles klarmachen können. Doch so blieb es weiter spannend, Rayo gab noch einmal alles. Aber am Ende bekam Glasner sein Happy End.

(M.Dylatov--DTZ)

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