Deutsche Tageszeitung - DFB-Team: Erstes Training ohne Neuer und Havertz

DFB-Team: Erstes Training ohne Neuer und Havertz


DFB-Team: Erstes Training ohne Neuer und Havertz
DFB-Team: Erstes Training ohne Neuer und Havertz / Foto: © SID/SID

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist in ihre WM-Mission wie erwartet ohne den verletzten Torwart Manuel Neuer und noch ohne Kai Havertz gestartet. Bundestrainer Julian Nagelsmann standen bei der ersten Trainingseinheit am Donnerstag in Herzogenaurach 25 Spieler inklusive Trainingstorwart Jonas Urbig zur Verfügung. Los ging die Auftakteinheit auf dem "Home Ground" von Partner adidas mit einer kurzen Ansprache von Nagelsmann, danach standen zunächst Läufe und Stabilisationsübungen auf dem Programm.

Textgröße ändern:

Neuer musste zum Start der Vorbereitung auf die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) noch wegen seiner Verletzung an der linken Wade pausieren. Offensivspieler Havertz bestreitet mit dem FC Arsenal am Samstag (18.00 Uhr/ZDF und DAZN) das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain und wird danach beim DFB-Team erwartet.

Wann Neuer wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist offen. Er befindet sich im Belastungsaufbau. Am Donnerstag war er im Fitnessraum und absolvierte Läufe auf dem Platz. Nagelsmann verkündete bereits, dass der 40 Jahre alte Rückkehrer vom FC Bayern nicht beim Länderspiel am Sonntag in Mainz gegen Finnland (20.45 Uhr/ZDF) zum Einsatz kommen wird. Der Weltmeister von 2014 wird im vorletzten WM-Test von Oliver Baumann vertreten.

Fraglich ist offenbar sogar, ob Neuer bei der Generalprobe gegen die USA am 6. Juni in Chicago spielen kann. Man müsse sich aber "keine Sorgen machen", sagte der Bundestrainer am Mittwoch: "Wir wollen ihn in der Gruppenphase maximal fit haben." Ansonsten würden alle Spieler "einen guten Eindruck machen. Alle sind gut drauf und haben sofort wieder ein gutes Gefühl vermittelt."

Deutschland trifft bei der WM in der Gruppe E auf Curacao (14. Juni), die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire/20. Juni) und Ecuador (25. Juni).

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Ittrich: Regeländerungen bringen "gar nichts"

Der frühere DFB-Schiedsrichter Patrick Ittrich hält die zur Fußball-WM eingeführten Regeländerungen mit Blick auf einem Kernaspekt für wirkungslos. "Die Nettospielzeit bei Südkorea gegen Tschechien lag bei 51 Minuten. 55 Minuten waren es bei Kanada gegen Bosnien-Herzegowina. Wir wollen Richtung 60, 63 gehen. Aber bis jetzt bringt das gar nichts", sagte der MagentaTV-Experte in der Sendung "Breakfast Club".

Handball: Frauen-EM 2030 nach Frankreich und Belgien vergeben

Die Handball-EM der Frauen findet 2030 in Frankreich und Belgien statt. Dies gab der französische Verband am Samstag bekannt. Frankreich richtet ein Jahr zuvor bereits gemeinsam mit Deutschland die Männer-WM aus.

American Dreams: Das passierte in der deutschen Nacht

MATCHWINNER: Die WM hat ihren ersten Doppelpacker - und ihren ersten Star? Folarin Balogun glänzte beim Auftaktsieg von Hauptgastgeber USA gegen Paraguay (4:1) mit zwei Toren und einem herausragenden Auftritt. Der Angreifer der AS Monaco zeigte in der abgelaufenen Saison bereits starke Leistungen für seinen Klub, in der Champions League gelangen ihm fünf Treffer. Nach dem gelungenen Start in Los Angeles gilt er als neuer Hoffnungsträger des Teams von Trainer Mauricio Pochettino.

33 Punkte im Finalspiel: "Andi Obst ist Andi Obst"

Welt- und Europameister Andreas Obst (29) war der überragende Mann beim 102:94-Sieg von Titelverteidiger Bayern München gegen Alba Berlin im ersten Finalspiel der Basketball Bundesliga (BBL) - und erhielt sogar Lob vom Gegner. "Andi Obst ist einfach Andi Obst, der hat uns am Ende 33 Punkte eingeschenkt", sagte Alba Center Norris Agbakoko am Dyn-Mikrofon nach dem Spiel auf der Suche nach Gründen für die Niederlage.

Textgröße ändern: