Deutsche Tageszeitung - "Nicht schön": Völler kritisiert politische Eingriffe

"Nicht schön": Völler kritisiert politische Eingriffe


"Nicht schön": Völler kritisiert politische Eingriffe
"Nicht schön": Völler kritisiert politische Eingriffe / Foto: © SID

Die jüngsten Eingriffe der US-Politik in die Fußball-WM haben auch den DFB-Sportdirektor Rudi Völler irritiert. "Ich hätte das gerne anders gehabt. Das ist nicht schön zu sehen", sagte der Weltmeister von 1990 am Dienstag in Winston-Salem, fünf Tage vor dem deutschen Auftaktspiel gegen Curacao in Houston. Hintergründe könne er allerdings "nicht beurteilen".

Textgröße ändern:

Die USA hatten Omar Artan aus Somalia, dem besten Schiedsrichter Afrikas, am Flughafen von Miami die Einreise verweigert. Auch Teile der iranischen Delegation wurden abgewiesen. Wie der nationale Fußballverband am Dienstag mitteilte, sind dem Iran von den Vereinigten Staaten die zugeteilten Eintrittskarten für die Gruppenspiele zudem kurzfristig entzogen worden.

Völler versicherte, er habe "keine Angst, politische Fragen zu beantworten. Aber wir sind für solche Probleme die falschen Ansprechpartner. Wir konzentrieren uns darauf, eine gute WM zu spielen, den Rest wird man sehen." Nach der bitteren Erfahrung von Katar will der Deutsche Fußball-Bund politische Themen diesmal von der Mannschaft fernhalten.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug

Mit einer Nachtschicht startet Alexander Zverev in seine Titelmission bei den US Open - und geht es nach Boris Becker, dann stehen die Chancen gut, dass es der Auftakt einer weiteren Erfolgsgeschichte des French-Open-Gewinners wird. "Ich glaube, er hat große Chancen, das dritte Grand-Slam-Finale zu erreichen. Das ist wirklich machbar", sagte Becker in seinem Podcast mit Andrea Petkovic: "Er hat eine Riesenchance."

Schalkes Trainer Muslic hofft gegen Bayern auf "großes Learning"

Den Auftakt verpatzt - und jetzt kommt der FC Bayern: Aufsteiger Schalke 04 droht ein Fehlstart in die Bundesligasaison. Doch der Altmeister baut gegen den übermächtigen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in der Arena vor allem auf seine Heimstärke.

Drama in Runde eins: Djokovic übergibt sich und scheidet aus

Novak Djokovic stützte sich immer wieder erschöpft auf seinem Schläger ab, er kämpfte noch auf dem Platz gegen die Tränen, er übergab sich sogar in einer Ecke des Courts - und verlor am Ende tatsächlich sein dramatisches Auftaktmatch bei den US Open. Für den Grand-Slam-Rekordsieger war es das erste Erstrunden-Aus bei der 20. Teilnahme am Turnier in Flushing Meadows.

Golf: Scheffler gewinnt Tour Championship

Golf-Profi Scottie Scheffler hat seinen Status als Nummer eins der Weltrangliste im letzten Turnier der Saison bestätigt. Der vierfache Major-Champion aus den USA gewann nach 2024 zum zweiten Mal die PGA Tour Championship. Mit einer 66-er Runde zog der 30-Jährige auf den letzten neun Löchern im East Lake Golf Club in Atlanta noch am Norweger Viktor Hovland vorbei und sicherte sich mit drei Schlägen Vorsprung auch die Siegprämie von zehn Millionen Dollar.

Textgröße ändern: