Deutsche Tageszeitung - Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung

Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung


Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung
Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung / Foto: © IMAGO/SID

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hat eine mögliche deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Fußball-WM 2038 oder 2042 ausdrücklich begrüßt. "Grundsätzlich freuen wir uns über diesen Schritt. Wir sind ein Land, welches stark darin ist, große Sportveranstaltungen zu organisieren", sagte Schenderlein im Frühstart von RTL und ntv: "Deutschland hat das in den letzten Jahren immer wieder auch unter Beweis gestellt. Zum Beispiel bei der EURO 2024".

Textgröße ändern:

Eine WM im eigenen Land biete der Politik besondere Gestaltungsmöglichkeiten, eine Show des Weltverbands FIFA werde es nicht werden. "Wenn wir es im eigenen Land machen, kann man eben auch schon darauf Einfluss nehmen auf die Werte, die uns wichtig sind", sagte Schenderlein. Zu diesen Maßstäben zählte die CDU-Politikerin ausdrücklich "Transparenz", "Zusammenhalt", "Respekt", "Nachhaltigkeit" sowie "die Wahrung von Menschenrechten". Diese seien für Deutschland zentrale Kriterien bei internationalen Sportgroßveranstaltungen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft intensiv eine Bewerbung, Präsident Bernd Neuendorf hat die Überlegungen zuletzt bereits dem Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgestellt. Noch ist nicht ganz klar, ob 2038 oder erst 2042 in Frage kommt. Gemäß der zurückliegen FIFA-Vorgehensweise bei der Vergabe könnte sich Deutschland aber wohl erst für die Ausrichtung 2042 bewerben.

Die dritte Endrunde in Deutschland nach 1974 und 2006 soll wie von der FIFA verlangt in 14 Stadien mit einem Fassungsvermögen von mindestens 40.000 Plätzen ausgetragen werden. Als Austragungsorte vorgesehen wären demnach Berlin, Leipzig, Hamburg, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen, Dortmund, Frankfurt, Kaiserslautern, Mönchengladbach, München und Stuttgart.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Doppelpartnerin verletzt: Williams-Comeback in London beendet

Das Comeback der Tennisikone Serena Williams hat in London frühzeitig ein Ende gefunden. Nach dem überzeugenden Auftakterfolg musste die 44 Jahre alte US-Amerikanerin ihre Teilnahme beim WTA-Turnier im Queen's Club aufgrund einer Verletzung ihrer Doppelpartnerin Victoria Mboko zurückziehen. Das gaben die Turnierveranstalter bekannt.

FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger

Die Ära des umstrittenen FIS-Präsidenten Johan Eliasch ist nach fünf Jahren Geschichte. Der schwedisch-britische Unternehmer (64) verlor am Donnerstag auf dem Kongress des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes in Belgrad die Wahl um das höchste Amt mit 64:65 Stimmen gegen Alexander Ospelt. Der Liechtensteiner war der einzige Gegenkandidat.

Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben

Große Trauer um den französischen Segelstar Charlie Dalin: Der Sieger der Vendée Globe ist im Alter von 42 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Dies teilte Dalins Familie der Nachrichtenagentur AFP mit.

Im Halbfinale: Tharp knackt Weltrekord über 110m Hürden

US-Hürdensprinter Ja'Kobe Tharp hat bei den nationalen Hochschul-Meisterschaften in Eugene/Oregon den Weltrekord über 110 m Hürden gebrochen. Der 20-Jährige lief schon im Halbfinale 12,75 Sekunden und unterbot die bisherige Bestmarke seines Landsmannes Aries Merritt aus dem Jahr 2012 um fünf Hundertstel. Die Zeit muss allerdings noch vom Weltverband World Athletics offiziell anerkannt werden.

Textgröße ändern: