Deutsche Tageszeitung - Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer

Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer


Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer
Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer / Foto: © SID

Der italienische Fußball-Traditionsverein AC Mailand hat seine wochenlange Trainersuche beendet. Wie die Rossoneri am Dienstag bekannt gaben, folgt Ruben Amorim auf den im Mai entlassenen Massimiliano Allegri. Der Portugiese setzte sich damit unter anderem gegen Oliver Glasner durch, der ebenfalls beim Serie-A-Klub gehandelt worden war. Dem Vernehmen nach unterschrieb Amorim fünf Monate nach seinem Rauswurf bei Manchester United einen Vertrag bis 2028 - mit Option auf ein weiteres Jahr.

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"Es gibt Ziele, die einen während der gesamten Karriere begleiten, und Trainer des AC Mailand zu werden, war schon immer eines meiner Ziele", sagte Amorim. "Ich weiß genau, was dieser Verein bedeutet: Geschichte, Prestige und eine außergewöhnliche Fangemeinde auf der ganzen Welt. Es ist eine Herausforderung, die ich mit Stolz und Begeisterung annehme, wohlwissend, wofür diese Farben stehen."

Nach Platz fünf und dem verpassten Einzug in die Champions League soll der 41-Jährige Milan zurück in die Erfolgsspur führen. Nachdem der Verein seine komplette sportliche Führung entlassen hatte, ist noch unklar, mit wem gemeinsam er diese Aufgabe angeht.

Amorim selbst war vor seinem Wechsel nach England zu einem der gefragtesten Trainer Europas avanciert. Bei Sporting Lissabon beendete er 2021 eine 19-jährige Wartezeit auf den Meistertitel und bestätigte den Erfolg 2024. Anschließend beerbte der 41-Jährige Erik ten Hag in Manchester, sorgte jedoch mit Rang 15 für die schlechteste Endplatzierung seit 1974. Mit einem Punkteschnitt von 1,43 ist er der schlechteste Teammanager der Red Devils der vergangenen 50 Jahre.

Bei den Engländern dürfte Amorims italienische Neuanstellung für ein Aufatmen sorgen: Im Februar teilte United mit, die Freistellung von Amorim könne den Verein bis zu 18,4 Millionen Euro kosten. Dieser Betrag dürfte nun entfallen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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