Deutsche Tageszeitung - Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale

Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale


Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale
Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale / Foto: © SID

French-Open-Sieger Alexander Zverev hat zum siebten Mal das Viertelfinale beim ATP-Turnier in Halle erreicht und darf weiter auf seinen ersten Titel beim deutschen Rasenklassiker hoffen. Im deutschen Duell bei den Terra Wortmann Open setzte sich der gebürtige Hamburger am Donnerstag nach einer konzentrierten Vorstellung 6:3, 7:6 (7:4) gegen Routinier Yannick Hanfmann durch - im gesamten Match über 1:21 Stunden ließ er keine Breakchance zu.

Textgröße ändern:

Zverev, der 2016 (gegen Florian Mayer) und 2017 (gegen Roger Federer) zweimal das Finale in Ostwestfalen verloren hatte, spielt nun am Freitag gegen den Sieger des Qualifikanten-Duells zwischen dem Belgier Raphael Collignon und dem Italiener Mattia Bellucci um den Einzug unter die letzten vier. Diese kann auch Daniel Altmaier erreichen, der Kempener trifft im Viertelfinale auf den zweimaligen Halle-Finalisten Daniil Medwedew.

Im erst zweiten Duell zwischen Zverev und Hanfmann - das zuvor einzige Match hatte Zverev 2018 im Achtelfinale von München in drei Sätzen gewonnen - spielte der große Favorit schon zu Beginn sehr konzentriert. In Runde eins hatte er beim Drei-Satz-Sieg gegen den Tschechen Vit Kopriva im ersten Match nach seinem Triumph in Paris noch phasenweise gewackelt.

Oma Natalia und seine Lebensgefährtin Sophia Thomalla sahen in der Box, wie Zverev den 34 Jahre alten Karlsruher im ersten Satz entscheidend zum 5:3 breakte. In einem ausgeglichen ersten Durchgang war es die einzige Breakchance überhaupt.

Außenseiter Hanfmann, der in Halle noch nie über das Achtelfinale hinausgekommen ist, hielt auch im zweiten Satz zumeist gut mit und ließ bei eigenem Aufschlag wenig zu. Die zunächst einzige Breakchance hatte Zverev beim Stand von 2:1, Hanfmann hielt das Match aber offen. Erst im Tiebreak war er dann machtlos.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Dritter Sieg: Nürnberg mit bestem Start seit 1999

Der 1. FC Nürnberg hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga problemlos verteidigt. Das Team von Trainer Miroslav Klose fertigte Arminia Bielefeld nach einer starken Vorstellung mit 4:1 (3:0) ab und startete erstmals seit 27 Jahren mit drei Siegen in eine Saison.

Operation nötig: Pogacar bricht sich Schlüsselbein

Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat sich bei seinem schweren Sturz auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt eine Gehirnerschütterung sowie Brüche des linken Schlüsselbeins und eines Halswirbels zugezogen. Das teilte sein Team UAE Emirates-XRG am Samstagabend mit. Demnach muss sich der fünfmalige Tour-de-France-Gewinner aus Slowenien einer Schlüsselbeinoperation unterziehen, die jedoch "aus Vorsichtsgründen wegen der Gehirnerschütterung verschoben wird", hieß es.

Sirtaki zum Auftakt: Dortmund dominiert den HSV

Sirtaki-Party in Schwarz-Gelb - doch Bangen um Giannis Konstantelias: Borussia Dortmund hat sich angeführt von seiner furios aufspielenden griechischen Flügelzange zum Saisonstart in der Fußball-Bundesliga in einen Rausch gespielt. Der Vizemeister von Trainer Niko Kovac dominierte den Hamburger SV beim 2:0 (2:0) über weite Strecken, musste nach 54 Minuten aber auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Konstantelias verkraften.

Karlsruher SC verliert torreiches Heimspiel gegen Wolfsburg mit 2:5

Der Karlsruher SC hat am dritten Spieltag der 2. Bundesliga trotz zweier früher Führungen gegen den VfL Wolfsburg verloren. Vor 28.143 Zuschauern drehten die Gäste das Spiel noch vor der Pause.

Textgröße ändern: