Deutsche Tageszeitung - "Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot

"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot


"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot
"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot / Foto: © SID/SID

Der US-Sportartikel-Riese Nike kleidet ab 2027 auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ein - und hat jetzt einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie das aussehen wird. Im Vorfeld des letzten deutschen Gruppenspiels gegen Ecuador startete das Unternehmen am Donnerstag in New Jersey eine Guerilla-Aktion unter dem Wortspiel-Motto "Hallo New Jersey", also: Hallo, neues Trikot.

Textgröße ändern:

Ein Boot fuhr dabei von Staten Island den Hudson-River hoch, vorbei an der Freiheitsstatue und bis vor die imposante Skyline von Manhattan. Auf dem Boot war ein Foto von Zauberfuß Jamal Musiala zu sehen - im neuen Dress.

Das erinnert in klassischem Weiß mit schwarzem Rundhalskragen an jenes, das "Kaiser" Franz Beckenbauer und Co. beim zweiten WM-Triumph 1974 in München trugen. Auf der Brust des neuen Dresses prangen der DFB-Adler und der berühmte Nike-Swoosh. Allerdings: Weil der US-Ausrüster das Shirt noch nicht komplett zeigen darf, ist es auf dem Musiala-Foto noch verpixelt. Bis Ende des Jahres wird die deutsche Auswahl noch von adidas ausgerüstet, wie auch bei der WM mit dem Spiel gegen Ecuador (22.00 Uhr/ARD und Magenta).

Das Unternehmen aus Herzogenaurach begleitet die Nationalelf seit mehr als 70 Jahren. Im März 2024 hatte der Deutsche Fußball-Bund bekanntgegeben, dass er ab 1. Januar 2027 bis 2034 eine Partnerschaft mit Nike eingehen wird. Der US-Konzern soll dem DFB dem Vernehmen nach künftig 100 Millionen Euro pro Jahr zahlen.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Kantersieg gegen Irak: Senegal darf aufs Weiterkommen hoffen

Im Torrausch Richtung K.o.-Runde: Senegal hat seine Pflichtaufgabe bravourös erfüllt – das Weiterkommen bei der Fußball-WM ist nun ganz nah. Das Team um Topstar Sadio Mané fertigte Außenseiter Irak am Freitag in Toronto zum Abschluss der Vorrunde mit 5:0 (1:0) ab. Mit drei Punkten und einer Tordifferenz von +2 stehen die Westafrikaner davor, als einer der acht besten Gruppendritten das Ticket für das Sechzehntelfinale zu lösen.

Turbo-Dreierpack: Dembélé-Show bringt Les Bleus Gruppensieg

Mit einem Turbo-Dreierpack von Ousmane Dembélé hat Topfavorit Frankreich die norwegische B-Elf ohne Erling Haaland überrollt und sich als Gruppensieger zum möglichen deutschen WM-Achtelfinalgegner gekürt. Der überragende Weltfußballer (7./20./32.) befeuerte den Traum vom dritten Titel beim unterhaltsamen 4:1 (3:1) in Abwesenheit von Nationaltrainer Didier Deschamps. Der Coach war zur Beerdigung seiner verstorbenen Mutter in die Heimat gereist.

Boxen: Usyk legt Titel nieder - Kampf gegen Kabayel geplatzt

Box-Champion Alexander Usyk legt seine drei verbliebenen Weltmeister-Titel nieder, ein Kampf gegen die deutsche Schwergewichts-Hoffnung Agit Kabayel ist damit höchstwahrscheinlich ausgeschlossen. Seine Karriere wird der Ukrainer allerdings nicht beenden. "Ich lege meine Gürtel nieder, verlasse aber nicht den Boxsport. Es wird mehr kommen", sagte der 39 Jahre alte Usyk am Freitag in einer Instagram-Botschaft.

Vorwurf der Vergewaltigung: Hakimi geht in Berufung

Der marokkanische Außenverteidiger Achraf Hakimi geht gegen einen Prozess in seiner Wahlheimat wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung mit allen rechtlichen Mitteln vor. Der Star von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain legt Revision beim Kassationshof ein, dies teilte eine mit dem Fall vertraute Quelle am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit.

Textgröße ändern: