Deutsche Tageszeitung - Wimbledon: Mitfavoritin Rybakina scheitert in Runde drei

Wimbledon: Mitfavoritin Rybakina scheitert in Runde drei


Wimbledon: Mitfavoritin Rybakina scheitert in Runde drei
Wimbledon: Mitfavoritin Rybakina scheitert in Runde drei / Foto: © SID

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Elena Rybakina hat beim Rasenklassiker in Wimbledon überraschend das Achtelfinale verpasst. Das 6:7 (4:7), 1:6 gegen die Belgierin Elise Mertens, an der auch Laura Siegemund zum Auftakt gescheitert war, bedeutete das Aus für die Weltranglistenzweite aus Kasachstan. Für Rybakina ist damit an der Church Road auch der Sprung an die Spitze der Weltrangliste nicht mehr möglich: Beim ältesten Tennisturnier der Welt hätte sie mindestens ins Viertelfinale vorstoßen müssen, um an Aryna Sabalenka vorbeizuziehen.

Textgröße ändern:

Auf Court 1 suchte die "Ice Queen" von Beginn an ihren Rhythmus. Zu fahrig agierte die 27-Jährige bei eigenem Aufschlag, überdrehte bisweilen mit zu hohem Risiko in ihren Schlägen und hatte letztlich im Tiebreak das Nachsehen.

Auch im zweiten Satz berappelte sich Rybakina nicht. Spätestens mit dem Break zum 1:3 stieg die Frustration aufseiten der Kasachin und der Widerstand war gebrochen. Skurril dabei: Vor der Partie galt Mertens als Lieblingsgegnerin Rybakinas. Gegen keine andere Spielerin gewann die amtierende Australian-Open-Siegerin auf WTA-Ebene häufiger (sieben Siege).

Auf die an Position 25 gesetzte Mertens wartet damit im Achtelfinale die Tschechin Marie Bouzkova. Weiter als unter die Runde der besten 16 ist die 30-Jährige in Wimbledon noch nie gekommen.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Wimbledon: Topfavoritin Sabalenka scheitert an Osaka

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Aryna Sabalenka (28) muss weiter auf ihren ersten Wimbledon-Titel warten. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 14 gesetzten Japanerin Naomi Osaka, die zum ersten Mal ins Viertelfinale an der Church Road einzog, mit 2:6, 6:7 (2:7). Osaka gewann bisher, wie auch Sabalenka, sowohl die Australian als auch die US Open je zweimal.

Für 50 Millionen: Hoffenheimer Touré wechselt nach Newcastle

Bazoumana Touré sorgt bei Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim für eine Rekordeinnahme: Der 20 Jahre alte Ivorer wechselt nach seiner WM-Teilnahme in die Premier League zu Newcastle United. Die Engländer, Klub von Nationalstürmer Nick Woltemade, zahlen dem Vernehmen nach 50 Millionen Euro für den hochtalentierten Flügelspieler. Bisher war Joelinton der teuerste TSG-Transfer gewesen. Der Brasilianer war 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls von Newcastle verpflichtet worden.

106. Sieg: Djokovic zieht an Federer vorbei

Novak Djokovic hat das Viertelfinale von Wimbledon erreicht und abermals Tennisgeschichte geschrieben. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger gewann trotz einiger Probleme 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 gegen den stark aufspielenden russischen Qualifikanten Roman Safiullin. An der Church Road war es Djokovics 106. Sieg im Männer-Einzel, damit übernahm er die alleinige Führung vom achtmaligen Champion Roger Federer.

Machtdemonstration: Pogacar schenkt del Toro den Etappensieg

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat beim ersten Schlagabtausch der Klassementfahrer bei der 113. Tour de France in einer Machtdemonstration seinem Edelhelfer Isaac del Toro den Sieg geschenkt. Nach dem empfindlichen Rückschlag zum Auftakt flog der Weltmeister beim stimmungsvollen Finale der zweiten Etappe den legendären Olympia-Berg Montjuic in Barcelona gemeinsam mit seinem Teamkollegen hinauf zum Doppelsieg - und gewährte del Toro die Vorfahrt.

Textgröße ändern: