Deutsche Tageszeitung - Davies trainiert wieder in München

Davies trainiert wieder in München


Davies trainiert wieder in München
Davies trainiert wieder in München / Foto: © SID

Der FC Bayern hat seinen ersten WM-Teilnehmer wieder. Nach der Rückkehr von der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada hat Alphonso Davies am Donnerstag erstmals wieder eine individuelle Einheit auf dem Trainingsgelände des deutschen Fußball-Rekordmeisters absolviert. Der kanadische Nationalspieler war früh dran: Nach dem Aus im Achtelfinale mit dem Co-Gastgeber gegen Marokko (0:3) stünde ihm eigentlich noch länger Urlaub zu.

Textgröße ändern:

Davies drehte im Beisein seiner Teamkollegen Serge Gnabry und Lennart Karl sowie von Nachwuchsspieler Cassiano Kiala einige Laufrunden auf dem Rasen. Gnabry, Karl und Kiala treiben aktuell ihr persönliches Reha-Programm weiter voran. Auch Davies hat nach seiner neuerlichen Verletzung noch Rückstand.

Als nächster WM-Teilnehmer könnte Min-Jae Kim wieder einsteigen - der Verteidiger schied mit Südkorea als einziger Bayern-Profi schon in der Vorrunde aus. Die deutschen Turnierteilnehmer Manuel Neuer, Jonas Urbig, Jonathan Tah, Nathaniel Brown, Aleksandar Pavlovic, Joshua Kimmich und Jamal Musiala erwischte es wie Konrad Laimer mit Österreich, Josip Stanisic (Kroatien) und den Japaner Hiroki Ito im Sechzehntelfinale. Für Luis Díaz und Kolumbien war wie für Davies im Achtel-, für Ismael Saibari (Marokko) im Viertelfinale Endstation. Dayot Upamecano und Michael Olise stehen im Spiel um Platz drei mit Frankreich Harry Kanes England gegenüber.

Die Bayern nehmen die Saisonvorbereitung am Montag (20. Juli) auf. Das erste Testspiel findet am 25. Juli beim Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden statt. Vom 27. bis zum 30. Juli absolvieren die Münchner ein Trainingslager am Tegernsee, zum Abschluss testen sie abermals gegen den ortsansässigen FC Rottach-Egern. Danach steht vom 1. bis zum 8. August die zehnte "Audi Summer Tour" auf dem Programm, diesmal mit Reisen nach Südkorea und Hongkong. Dort kommt es zu Duellen mit Jeju United (4. August) und Aston Villa (7.8.).

Nach der Rückkehr aus Asien steht am 15. August der Telekom Cup gegen RB Leipzig an. Das erste Pflichtspiel ist das Duell im Franz Beckenbauer Supercup am 22. August bei Borussia Dortmund. Sechs Tage später eröffnet der Meister die Bundesliga-Saison gegen den VfB Stuttgart, am 2. September geht es im DFB-Pokal zu Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

"Keine Fragezeichen": Hülkenberg bestätigt Audi-Zukunft

Der deutsche Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg wird laut eigener Aussage auch in der kommenden Saison für Audi fahren. "Ich weiß, dass das Team sehr zufrieden mit Gabi (Teamkollege Gabriel Bortoleto, Anm. d. Red.) und mir ist. Wir fangen gerade erst an. Das ist unser erstes Jahr als Team", sagte Hülkenberg am Donnerstag vor dem Großen Preis von Belgien: "Außerdem sind die Verträge sehr klar."

Bayern-Frauen: Oberdorf vor Ende der Leidenszeit

Fußball-Nationalspielerin Lena Oberdorf vom FC Bayern steht vor dem Ende ihrer monatelangen Leidenszeit. Die 24-Jährige absolviert bei den Double-Siegerinnen nach ihrem zweiten Kreuzbandriss derzeit schon wieder Teile des Mannschaftstrainings, bis Ende des Monats will Oberdorf voll einsteigen.

DBB mit viel NBA-Power Richtung Supercup und WM-Quali

Basketball-Bundestrainer Álex Mumbrú kann im kommenden Länderspielfenster auf viel NBA-Power setzen. Wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) am Donnerstag mitteilte, haben Kapitän Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers), Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder), Tristan da Silva (Orlando Magic), Ariel Hukporti (Philadelphia 76ers) sowie die Rookies Christian Anderson, Hannes Steinbach (beide Charlotte Hornets) und Jack Kayil (New York Knicks) ihre Bereitschaft signalisiert, beim Supercup in Hamburg (21./22. August 2026) und danach in der WM-Qualifikation dabei zu sein.

Argentiniens Spieler sorgen mit Falkland-Botschaft nach WM-Halbfinalsieg für Ärger

Nach ihrem Sieg über England im WM-Halbfinale haben die argentinischen Spieler mit einer politischen Botschaft zu den umstrittenen Falkland-Inseln für Ärger gesorgt. "Las Malvinas son argentinas" ("Die Malwinen sind argentinisch"), stand auf dem Transparent, das einige der Spieler am Mittwoch kurz nach Abpfiff bei der Feier ihres 2:1-Siegs im Stadion in Atlanta entrollten. Die Geste könnte nun den Fußballweltverband Fifa auf den Plan rufen, da politische Botschaften durch Spieler und Offizielle verboten sind.

Textgröße ändern: