Deutsche Tageszeitung - Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier

Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier


Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier
Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier / Foto: © picture-alliance/SID

Das Warten auf einen neuen Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft geht weiter. Die neuen Verantwortlichen des Verbandes FIGC wollten sich am Donnerstag nach einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der Liga nicht zu konkreten Äußerungen verleiten lassen. "Ideal wäre es, innerhalb einer Woche einen Trainer zu ernennen, aber noch wichtiger ist es, auf die Person zu warten, die wir wirklich wollen", sagte Italiens Fußball-Ikone Paolo Maldini, der neue Technische Direktor der FIGC.

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Als Kandidat auf den Posten des Nationaltrainers gilt unter anderem Pep Guardiola. "Wir stehen unter Zeitdruck", bestätigte Maldini, im Fall Guardiola gebe es aber "noch keine Neuigkeiten". Der 58-Jährige verriet zudem überraschend: "Wir haben auch mit Ancelotti gesprochen." Carlo Ancelotti hat einen Vertrag mit dem brasilianischen Verband bis zur WM-Endrunde 2030, Maldini aber betonte: "Es schien richtig, mit den Besten der Welt zu beginnen, aber ihre Verfügbarkeit muss noch geklärt werden."

Verbandspräsident Giovanni Malagò erklärte, ein neuer Cheftrainer solle "so schnell wie möglich" verpflichtet werden, zugleich aber müssten "unsere Ziele" klar definiert werden. "Wir wollen die Lücke zu den anderen Nationalmannschaften schließen, das ist offensichtlich", ergänzte der FIGC-Chef. Er selbst veranschlagt für das Projekt, das Strukturveränderungen im italienischen Fußball umfassen soll, einen Zeitraum von sechs Jahren, Maldini habe in den Gesprächen mit Klub-Vertretern "über acht bis zehn Jahre" gesprochen.

Italien ist dreimal nacheinander an der Qualifikation zur WM-Endrunde gescheitert. In der im September beginnenden Nations League trifft der viermalige Weltmeister auf Frankreich, Belgien und die Türkei.

(G.Khurtin--DTZ)

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