Deutsche Tageszeitung - DFB-Frauen treffen auf Australien und Japan

DFB-Frauen treffen auf Australien und Japan


DFB-Frauen treffen auf Australien und Japan
DFB-Frauen treffen auf Australien und Japan / Foto: © picture alliance/ SVEN SIMON/SID

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen bekommt es im Oktober mit zwei hochkarätigen Gegnern zu tun. Die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück trifft zunächst am 9. Oktober in Karlsruhe auf Australien, ehe vier Tage später in Bremen das Duell mit Asienmeister Japan folgt. Es sind zwei richtige WM-Härtetests.

Textgröße ändern:

Für die deutsche Mannschaft ist die Partie in Karlsruhe (20.30 Uhr/ZDF) der erste Auftritt an diesem Ort seit 20 Jahren. Im November 2006 hatte die Auswahl im damaligen Wildparkstadion gegen Japan gespielt (6:3). In Bremen (17.45 Uhr/ARD) gastieren die DFB-Frauen zum zweiten Mal.

Nationaltrainer Wück hatte zuletzt mit Blick auf die Länderspiele Richtung WM 2027 in Brasilien gesagt: "Wir wollen da die nächsten Schritte gehen - ohne den Druck zu haben, uns noch qualifizieren zu müssen. Da können wir Dinge ausprobieren". Man werde die Spiele vor allem "als Vorbereitungsmaßnahmen nutzen".

Bis zum 13. Oktober sollen auch die Reparaturarbeiten im Weserstadion nach dem Tribüneneinsturz Anfang Juli abgeschlossen sein. Bei Modernisierungsarbeiten im VIP-Bereich war eine tragende Säule durchtrennt worden.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double

Versöhnlicher WM-Abschluss für Isabell Werth: Die deutsche Rekord-Olympiasiegerin hat die Weltmeisterschaften in Aachen mit der Bronzemedaille in der Kür abgeschlossen. In der letzten Dressurprüfung der Wettkämpfe ritt die erfolgreichste Reiterin der Geschichte unter Flutlicht als allerletzte Starterin mit ihrem Olympiapferd Wendy zu 88,650 Prozent und gewann die 14. WM-Medaille ihrer Karriere. Gold holte sich Titelverteidigerin Lottie Fry aus Großbritannien vor der Dänin Cathrine Laudrup-Dufour.

Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber

Angefeuert von "Edelfan" Owen Ansah haben die deutschen Sprinter bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silbermedaille über 4x100 m geholt. Auch ohne den frischgebackenen 200-m-Europameister musste sich die DLV-Staffel mit Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah in 38,64 Sekunden im Finale nur Großbritannien (38,45) geschlagen geben. Bronze ging an Belgien (38,70).

Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber

Zurück auf dem Thron: Julian Weber (Mainz) hat zum zweiten Mal nach 2022 EM-Gold im Speerwurf gewonnen. Der 31-Jährige setzte sich in Birmingham nach einem packenden Wettkampf erst mit seinen im letzten Versuch erzielten 90,40 Metern deutlich vor seinem Teamkollegen Nick Thumm (Stuttgart) durch. Der erst 21-Jährige warf bei seinem EM-Debüt mit 83,76 Metern persönliche Bestleistung. Weber und Thumm sorgten mit ihrem Doppelsieg für die Medaillen 13 und 14 bei den Titelkämpfen für die deutsche Mannschaft.

Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben mit einem Hattrick im Supercup ihre nationale Vormachtstellung gleich im ersten Pflichtspiel der Saison behauptet. Die Münchnerinnen gewannen die erst seit drei Jahren wieder ausgespielte Trophäe durch ein 3:0 (2:0) im Prestigeduell gegen den VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Serie, und zum dritten Mal gegen den deutschen Vizemeister.

Textgröße ändern: