Deutsche Tageszeitung - "Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation

"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation


"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation / Foto: © SID

Bei der Heim-WM in Aachen hat die Ersatzrolle von Christian Kukuk für einige Diskussionen gesorgt, und auch nach dem Ende der Wettkämpfe wird es um den Olympiasieger nicht ruhig. Er sei "überrascht über die Pressemitteilung von Pferdesport Deutschland bezüglich Checkers Berücksichtigung für LA28", teilte der Springreiter in einer Stellungnahme auf Instagram mit.

Textgröße ändern:

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatte vor drei Tagen mitgeteilt, dass der 36-Jährige sein Goldpferd Checker, das ihn 2024 vor Schloss Versailles überraschend zu Einzelgold getragen hatte, auf eigenen Wunsch aus dem Olympiakader zurückgezogen habe und damit "nicht mehr Teil des deutschen Spitzenkaders" sei. Ein Schritt, wie Kukuk nun ausdrücklich betonte, der "in keinster Weise eine Reaktion auf die jüngsten Nominierungsentscheidungen" war.

Beim Saisonhöhepunkt in Aachen waren Kukuk und Checker lediglich das Ersatzpaar gewesen, ohne die beiden holte das Team erstmals seit 16 Jahren wieder WM-Gold. Die Entscheidung hatte im Vorfeld für Verwunderung gesorgt - und Kukuk bekundete öffentlich seinen Ärger.

Das Statement des Verbandes "hinterließ einen etwas unklaren Eindruck, den ich gerne richtigstellen möchte", erklärte Kukuk nun. "Der entscheidende Punkt ist: Bereits vor der Weltmeisterschaft hatte ich ein Gespräch mit dem Bundestrainer, in dem wir besprochen haben, Checker nach der WM aus dem deutschen Kader zu nehmen." Folglich sei die Entscheidung "auf einer völlig anderen Zeitschiene getroffen" worden.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

NFL: Meister Seahawks werden für 10 Milliarden verkauft

Dem Rekordverkauf der Seattle Seahawks steht nichts mehr im Wege: Die NFL-Besitzer haben am Mittwoch (Ortszeit) einstimmig den Mega-Deal genehmigt. Damit wird der Super-Bowl-Champion in Kürze an ein Konsortium unter der Führung des in Indien geborenen Milliardärs Vinod Khosla gehen. Details des Kaufpreises wurden nicht mitgeteilt, nach übereinstimmenden Medienberichten zahlen Khosla und Co. aber 9,612 Milliarden US-Dollar - das wäre ein Rekordkaufpreis für einen NFL-Klub. Zuletzt wurden in der NFL die Washington Commanders verkauft, vor drei Jahren für 6,05 Milliarden Dollar.

Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz

Nach der scharfen Kritik von Jamie Carragher an Florian Wirtz hat sich Simon Rolfes schützend vor den Fußball-Nationalspieler gestellt. "Auch wenn das erste Spiel nicht so war, wie man sich das vorgestellt hat, wird er eine gute Saison spielen", sagte der Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen im Rahmen des "Rheinischen Fußballgipfels" in Düsseldorf: "Da bin ich mir sicher."

"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit

Timo Becker saß im Kino seiner Kindheit und bekam feuchte Augen. "Es sind mir ein paar Tränen gekommen in ein paar Situationen", gab der Abwehrspieler von Schalke 04 nach der Premiere der Doku "Mythos Schalke" zu, "es ist ja auch was Besonders, sich selbst auf einer Leinwand zu sehen. Das war schon sehr emotional."

"Letzten Meter machen": Diaby vor Bayer-Rückkehr

Moussa Diaby steht vor einer Rückkehr zum Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen - doch noch müssen sich die Fans der Werkself etwas gedulden. "Er ist noch nicht in Deutschland, aber wir sind weit. Wir hoffen, dass wir das in den nächsten Tagen finalisieren", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes im Rahmen des "Rheinischen Fußballgipfels" in Düsseldorf.

Textgröße ändern: