Deutsche Tageszeitung - "Freue mich wirklich": Kovac nach BVB-Weiterkommen zufrieden

"Freue mich wirklich": Kovac nach BVB-Weiterkommen zufrieden


"Freue mich wirklich": Kovac nach BVB-Weiterkommen zufrieden
"Freue mich wirklich": Kovac nach BVB-Weiterkommen zufrieden / Foto: © picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Erst posierte Niko Kovac noch für das gemeinsame Foto mit dem Gegner, dann verließ Borussia Dortmunds Trainer mit einem breiten Grinsen den Hamburger Volkspark. "Ich freue mich wirklich. Das ist ein gelungener Tag, wir sind weiter. Das Drumherum war schön", sagte Kovac nach dem lockeren 5:0 (4:0)-Erfolg in der stimmungsvollen Erstrundenpartie des DFB-Pokals beim Oberligisten HEBC aus Hamburg.

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Gegen den Fünftligisten ließ der BVB überhaupt nichts anbrennen. Ein Eigentor von Janek Wrede (33.) leitete den Torreigen vor 45.917 Zuschauern im Volksparkstadion ein. Danach trafen Daniel Svensson (36.), Samuele Inácio per Doppelpack (41. und 45.+2) sowie Fabio Silva (59.) für den Vizemeister.

"Es geht auch darum, den Jungs die Minuten zu geben. Das ist Pokal vor 45.000 Zuschauern, das ist für die jungen Spieler schon was Besonderes", sagte Kovac, der sein Team auf sieben Positionen gegenüber dem Ligastart gegen den Hamburger SV (2:0) verändert hatte. Nun freut er sich auf Neuzugang Ethan Nwaneri, der als Last-Minute-Leihgabe vom FC Arsenal nach Dortmund wechselt. Der 19-Jährige soll mithelfen, die schwere Verletzung von Giannis Konstantelias (Kreuzbandriss) aufzufangen.

"Er ist ein Spieler, der mit dem linken Fuß vieles kann", so Kovac. Nwaneri sei "sehr schnell" und "sehr trickreich. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm noch mal eine richtig gute Verstärkung dazu geholt haben."

Für die Dortmunder gehen die Blicke nun auf das nächste Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei der TSG Hoffenheim - und auf die Auslosung der 2. Pokalrunde am Samstagabend in der ARD-Sportschau. Einen Wunschgegner? Den hat der BVB nicht. "Wenn es ein Heimspiel ist, wäre das schon ein Vorteil, aber ein Wunschlos habe ich nicht", sagte Keeper Alexander Meyer, der in Hamburg anstelle von Stammkraft Gregor Kobel das BVB-Tor hütete.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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