Deutsche Tageszeitung - Berliner Senat hält Herthas Stadionstandort an der Jesse-Owens-Allee für geeignet

Berliner Senat hält Herthas Stadionstandort an der Jesse-Owens-Allee für geeignet


Berliner Senat hält Herthas Stadionstandort an der Jesse-Owens-Allee für geeignet
Berliner Senat hält Herthas Stadionstandort an der Jesse-Owens-Allee für geeignet

Eine Expertenkommission des Berliner Senats hat den von Hertha BSC gewünschten Standort an der Jesse-Owens-Allee im Olympiapark grundsätzlich für einen Stadionneubau geeignet erklärt.

Textgröße ändern:

Hertha BSC kann seine Pläne für ein eigenes Fußballstadion an der Jesse-Owens-Allee im Berliner Olympiapark weiterverfolgen. Eine Expertenkommission des Senats hat den Standort nach einer umfassenden Prüfung grundsätzlich als geeignet bewertet.

Eine gemeinsame Prüfgruppe aus Senats- und Bezirksverwaltungen hatte seit Herbst 2024 zentrale Fragen untersucht. Dazu gehörten die Verkehrsanbindung, Umweltauflagen, der Denkmalschutz und mögliche Auswirkungen eines neuen Stadions auf das bestehende Olympiastadion. Nach Abschluss dieser Prüfung gilt ein Neubau an der Jesse-Owens-Allee grundsätzlich als möglich.

Der Zweitligist kann nun beim Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine Bauvoranfrage stellen. In diesem Verfahren soll geklärt werden, welche konkreten planungsrechtlichen Bedingungen und Auflagen für das Projekt gelten.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner begrüßte die Empfehlung und erklärte, ein reines Fußballstadion könne sowohl für Hertha BSC als auch für die Sportstadt Berlin Vorteile bringen. Hertha-Präsident Fabian Drescher bedankte sich für die Arbeit der Beteiligten und verwies darauf, dass die Eigentümerzustimmung für die Bauvoranfrage nun die Prüfung wichtiger planungsrechtlicher Fragen ermögliche.

Sportsenatorin Iris Spranger sieht nach Angaben des Berichts die Möglichkeit, einen Neubau mit dem Schutz des Olympiaparks zu vereinbaren. Ein positiver Bauvorbescheid könnte für Hertha ein wichtiger Schritt sein, um Investoren anzusprechen und die Finanzierung zu konkretisieren.

Die geplante Arena soll rund 55.000 Plätze umfassen. Die Kosten werden auf etwa 300 bis 400 Millionen Euro geschätzt. Der Senat knüpft seine Unterstützung zugleich an Bedingungen: Dem Land Berlin sollen keine Erschließungskosten entstehen, und die Olympiastadion GmbH darf durch den Neubau keine wirtschaftlichen Nachteile erleiden.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen

Vincent Wagner bleibt für das bislang größte Spiel seiner Trainerkarriere gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch der SV Elversberg gegen die Gelb-Rote Karte aus dem Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach nach nur wenigen Stunden zurück. Damit hat auch die mit dem Platzverweis verbundene automatische Sperre von einem Meisterschaftsspiel Bestand. Wagner wird seinem Team damit am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Spitzenduell gegen den FC Bayern fehlen.

Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter

Die Chinesin Zheng Qinwen (23) hat überraschend das Viertelfinale bei den US Open in New York erreicht. Die Olympiasiegerin von 2024, die nach einer Ellenbogen-Operation in der Weltrangliste weit zurückgefallen war und durch die Qualifikation musste, gewann gegen die Polin Iga Swiatek 7:5, 6:3. Dabei kam Zheng gegen die Turniersiegerin von 2022 im ersten Satz nach einem 0:5-Rückstand zurück.

Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde

Im Showdown gegen Mali haben die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM ihre Nerven bewahrt und sich beim Sprung in die Finalrunde die bestmögliche Ausgangslage verdient. Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in Berlin nach einer starken Vorstellung mit 83:58 (49:32) durch, Belohnung war der zweite Platz in Gruppe A hinter Favorit Spanien. Schon am Dienstag geht es in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale gegen Südkorea, Dritter der Staffel B.

Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz

Teammanager Mikel Arteta hat nach dem Erfolg des englischen Fußball-Meisters FC Arsenal im Topspiel gegen den FC Chelsea viel Lob für Nationalspieler Kai Havertz gefunden. "Er wirkt glücklich", sagte der Trainer nach dem 2:1 (1:1) gegen die Blues über den Deutschen, "er wirkt ausgeglichen und zufrieden, und auch in seinem Privatleben hat sich viel Positives getan."

Textgröße ändern: