Deutsche Tageszeitung - Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz

Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz


Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz

Teammanager Mikel Arteta hat nach dem Erfolg des englischen Fußball-Meisters FC Arsenal im Topspiel gegen den FC Chelsea viel Lob für Nationalspieler Kai Havertz gefunden. "Er wirkt glücklich", sagte der Trainer nach dem 2:1 (1:1) gegen die Blues über den Deutschen, "er wirkt ausgeglichen und zufrieden, und auch in seinem Privatleben hat sich viel Positives getan."

Textgröße ändern:

Am Montag verriet die Familie bei Instagram, was Arteta damit gemeint hat: Havertz' Ehefrau Sophia erwartet das zweite gemeinsame Kind. Nach Romeo June, der im März 2025 auf die Welt kam, gibt es wieder Nachwuchs. "Our chaos crew ist growing" (Unser Chaos-Team bekommt Zuwachs), schrieb die schwangere Sophia Havertz und postete Bilder mit ihrem Mann und ihrem Sohn.

Sein Trainer Arteta sieht Havertz' Glück mit Freuden. "Er fühlt sich fit, trainiert täglich und hat derzeit einen festen Rhythmus. Er erzielt Tore, aber nicht nur das – er leistet auch hervorragende Arbeit für die Mannschaft", sagte der Spanier.

Havertz hatte nach dem 0:1 von Morgan Rogers (2.) das wichtige 1:1 besorgt (25.). Auch am Siegtreffer von Martin Ödegaard (50.) war er entscheidend beteiligt, als er eine Hereingabe für den Kapitän durchließ. Die Gunners liegen nach drei Siegen in drei Spielen gleichauf mit Tabellenführer Manchester City an der Spitze der Premier League.

Arteta wertete den Erfolg gegen das massiv verstärkte Chelsea als "ein Zeichen dafür, dass wir zu noch besseren Leistungen fähig sind als in der vergangenen Saison" mit der Meisterschaft und dem Einzug ins Champions-League-Finale. "Es kommt darauf an, ob wir uns diesen Ehrgeiz und diese Bescheidenheit bewahren und jeden Tag daran arbeiten, eine noch bessere Version unserer selbst zu entwickeln – sowohl individuell als auch als Team. Wir haben noch viel Entwicklungspotenzial und viel zu bieten; genau das ist der Anspruch der Mannschaft."

Längst wird auf der Insel wieder diskutiert, ob auch dieses Arsenal wie einst die "Invincibles" um Torwart Jens Lehmann eine komplette Saison ungeschlagen überstehen könnte. "Es wird extrem schwer, angesichts der knappen Abstände, mit denen Spiele gewonnen werden", sagte Arteta. Schon in Sunderland am Samstag werde es "wieder enorm schwierig. Wir wissen, dass jede Woche so aussehen wird, aber darauf sind wir vorbereitet."

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter

Die Chinesin Zheng Qinwen (23) hat überraschend das Viertelfinale bei den US Open in New York erreicht. Die Olympiasiegerin von 2024, die nach einer Ellenbogen-Operation in der Weltrangliste weit zurückgefallen war und durch die Qualifikation musste, gewann gegen die Polin Iga Swiatek 7:5, 6:3. Dabei kam Zheng gegen die Turniersiegerin von 2022 im ersten Satz nach einem 0:5-Rückstand zurück.

Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde

Im Showdown gegen Mali haben die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM ihre Nerven bewahrt und sich beim Sprung in die Finalrunde die bestmögliche Ausgangslage verdient. Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in Berlin nach einer starken Vorstellung mit 83:58 (49:32) durch, Belohnung war der zweite Platz in Gruppe A hinter Favorit Spanien. Schon am Dienstag geht es in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale gegen Südkorea, Dritter der Staffel B.

Eishockey-WM: Deutscher Spielplan steht fest

Nachbar-Duelle zum Auftakt, Gruppenfinale gegen Schweden: Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft stehen die Vorrundenpartien bei der Heim-WM im Mai fest. Laut dem Spielplan, der am Montag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf offiziell vorgestellt wurde, trifft das Team des neuen Bundestrainers André Rankel nach dem bereits bekannten Eröffnungsspiel gegen die Schweiz zunächst auf Österreich, am letzten Spieltag am 25. Mai steht das Duell mit Schweden an.

Belgien gegen Infantino: Heikler Antrag im FIFA-Machtkampf

Im FIFA-Machtkampf um Gianni Infantino hat auch der belgische Verband (RBFA) dem Präsidenten des Fußball-Weltverbandes das Vertrauen entzogen. Der RBFA teilte am Montag mit, dass er Infantino bei dessen geplanter Wiederwahl im März des kommenden Jahres nicht unterstützen werde. Besondere Bedeutung erhält der Schritt Belgiens im Vergleich zum ähnlichen Vorgehen anderer Länder, weil RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme im FIFA-Council sitzt und sie den für Infantino heiklen "Fall Balogun" bei der kommenden Sitzung am 15. Oktober auf der Tagesordnung sehen möchte.

Textgröße ändern: