Deutsche Tageszeitung - US Open: Pegula folgt Sabalenka ins Halbfinale

US Open: Pegula folgt Sabalenka ins Halbfinale


US Open: Pegula folgt Sabalenka ins Halbfinale
US Open: Pegula folgt Sabalenka ins Halbfinale / Foto: © SID

Die US-amerikanische Tennisspielerin Jessica Pegula hat zum dritten Mal in Serie das Halbfinale der US Open erreicht und darf weiter von ihrem ersten Grand-Slam-Triumph träumen. Die 32-Jährige aus Buffalo setzte sich in ihrem Heimatstaat New York mühsam 3:6, 6:4, 6:3 gegen ihre Landsfrau Emma Navarro durch und trifft nun auf Titelverteidigerin Aryna Sabalenka, die noch zwei Siege vom dritten Erfolg in Serie in New York entfernt ist.

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"Das war hart heute, ich musste wirklich kämpfen. Aber dieser Sieg bedeutet mir alles", sagte Pegula nach einem umkämpften Viertelfinale am Platz-Mikro. Die Weltranglistendritte war zuletzt zweimal auf dem Weg zum Titel in Flushing Meadows an Sabalenka gescheitert. 2024 verlor sie in ihrem bislang einzigen Major-Finale 5:7, 5:7, 2025 war im Halbfinale nach drei Sätzen Endstation.

Gegen die Weltranglisten-27. Navarro, die 2024 im Halbfinale der US Open an Sabalenka gescheitert war, dominierte Pegula erst in der Schlussphase eines von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Duells. Nach 2:20 Stunden verwandelte Pegula um 22.44 Uhr Ortszeit ihren zweiten Matchball und steht nach den Australian Open zum zweiten Mal im Jahr 2026 unter den letzten vier Spielerinnen eines Grand-Slam-Turniers.

Sabalenka hatte sich zuvor am Dienstagnachmittag in einem Krimi gegen Wimbledonsiegerin Linda Noskova aus Tschechien nervenstark mit 7:6 (7:1), 3:6, 7:6 (10:7) durchgesetzt. Damit zog die Weltranglistenerste aus Belarus beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres zum sechsten Mal in Serie in die Runde der besten vier

"Was für ein Kampf. Ich bin sprachlos gerade, weil ich mich bis zum Limit gepusht habe", sagte Sabalenka im On-Court-Interview: "Ich bin einfach nur glücklich." Gegen Noskova gab Sabalenka im laufenden Turnier erstmals einen Satz ab, im dritten Durchgang kam sie nach einem 2:4-Rückstand zurück.

(V.Sørensen--DTZ)

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