Deutsche Tageszeitung - "Finale dahoam": Bayern mit erneuter Chance 2028

"Finale dahoam": Bayern mit erneuter Chance 2028


"Finale dahoam": Bayern mit erneuter Chance 2028
"Finale dahoam": Bayern mit erneuter Chance 2028 / Foto: © SID

Der FC Bayern hat schon in zwei Jahren wieder die große Chance auf ein "Finale dahoam" in der Champions League. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) vergab am Dienstag die Austragung des Endspiels 2028 wie erwartet an München. Die bayerische Landeshauptstadt, die das wichtigste Spiel im europäischen Vereinsfußball damit zum sechsten Mal austrägt, war der einzige Bewerber.

Textgröße ändern:

Das Finale der Königsklasse in der Allianz Arena ist für den 27. Mai 2028 geplant. Bislang gab es noch keinen Münchner "Heimsieg". Im einzigen "Finale dahoam" hatte der FC Bayern 2012 gegen den FC Chelsea sein "Drama dahoam" erlebt und im Elfmeterschießen verloren.

"München hat 2025 einmal mehr gezeigt, dass wir Sportgroßereignisse auf höchstem internationalen Niveau ausrichten können", hatte Oberbürgermeister Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen) schon vor der Vergabe betont und von einer "großen Chance" gesprochen, München einmal mehr "als weltoffene, sportbegeisterte und leistungsfähige Gastgeberstadt international zu präsentieren".

München strebt auch eine Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 an. Die Metropole gilt als Favorit der deutschen Bewerbung. Am 26. September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).

Bisher war München fünfmal Ausrichter des Finals in der Königsklasse. Nach 2012 war erst 2025 die Allianz Arena der Schauplatz gewesen: Paris Saint-Germain triumphierte gegen Inter Mailand. Zudem fanden die Endspiele dreimal im altehrwürdigen Olympiastadion: 1979 siegte Nottingham Forest, 1993 Olympique Marseille und 1997 Borussia Dortmund.

In der anstehenden Saison steigt das Champions-League-Endspiel im Estadio Metropolitano von Madrid, 2029 im Camp Nou in Barcelona. Bei den Frauen wurde das Champions-League-Finale 2028 nach Lyon vergeben, 2029 nach Cardiff. Im kommenden Jahr ist Warschau der Gastgeber.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer

Zielspielerin, Ballverteilerin, Torjägerin: Für Bundestrainer Christian Wück konnte es nach dem rundum gelungenen fünften Länderspiel von Melissa Kössler nur ein Urteil geben. "Wenn man es kurz und knapp fassen will, hat sie ihre Chance genutzt", sagte der 53-Jährige über die Matchwinnerin. Mit einem Doppelpack hatte Kössler die DFB-Frauen zu einem 4:2 (2:1) gegen Australien und dem erhofft positiven Start in die WM-Saison geführt.

Textgröße ändern: