Deutsche Tageszeitung - Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns"

Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns"


Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns"
Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns" / Foto: © Bildagentur kolbert-press/picture-alliance/SID

Auftaktsieg ja, Zufriedenheit nein: Robert Andrich hat bei Bayer Leverkusen beim ersten Auftritt in der Europa League wie schon in der Fußball-Bundesliga noch viel Luft nach oben ausgemacht. "Man muss kein Fußballexperte sein, um zu erkennen, dass das heute kein gutes Spiel von uns war. Es war unter dem Strich nicht ganz das, was wir wollten", sagte Chefkritiker Andrich nach dem mühsamen 2:0 (1:0) gegen NK Celje und resümierte: "So kannst du insgesamt nicht den Pokal holen, den wir holen wollen."

Textgröße ändern:

Nicht nur für das Erreichen des noch weit entfernten Endspiels am 26. Mai 2027 in Frankfurt, auch schon am Sonntag gegen RB Leipzig in der Liga (15.30 Uhr/DAZN) muss die Werkself noch eine Schippe drauflegen. "Natürlich definieren wir uns auch über unsere Spielweise, da haben wir uns heute nicht mit Ruhm bekleckert", sagte Andrich: "Aber unter dem Strich stehen jetzt die drei Punkte." Immerhin beteuerte Andrich, der nach schwierigen Wochen erstmals in dieser Saison starten durfte, seine persönliche Beziehung zum neuen Trainer Carles Martinez werde "besser. Wir werden wärmer."

Gegen den slowenischen Außenseiter verbuchten die Leverkusener zwar die besseren Chancen, bis auf ein Eigentor von Svit Seslar (15.) sprang aber lange nichts Zählbares heraus. Erst Verteidiger Facundo Medina (74.) erhöhte nach einer Ecke, zwischenzeitlich hätte Leverkusen gut und gerne den Ausgleich kassieren können.

Gegen die Leipziger müsse Bayer nun "wesentlich besser mit dem eigenen Ballbesitz umgehen", sagte Torhüter Mark Flekken bei RTL, der mit seinen Paraden mehrfach Gegentore verhinderte: "Die leichten Fehler wie heute dürfen wir uns nicht erlauben. Und müssen die Chancen nutzen, die wir uns herausspielen."

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Rodeln: Wendl/Arlt machen doch bis 2030 weiter

Ziel 2030: Die deutschen Rekord-Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt schieben ihr Karriereende auf. Wie die beiden siebenmaligen Rodel-Olympiasieger am Freitag in einem Instagram-Video und einem ZDF-Interview verkündeten, wollen sie entgegen vorheriger Aussagen bis Olympia 2030 im französischen La Plagne weitermachen.

Türkei trennt sich von Trainer Montella

Erst die riesige WM-Enttäuschung mit dem Vorrunden-Aus, jetzt vier Niederlagen in vier Nations-League-Spielen: Der türkische Fußballverband (TFF) hat auf die Talfahrt seiner Nationalmannschaft reagiert und sich von Trainer Vincenzo Montella (52) getrennt. Dies gab die TFF am Freitag in einer knappen Mitteilung bei X bekannt. Bereits am Mittwoch hatten türkische und italienische Medien vom feststehenden Aus berichtet. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Verstappen holt Sprint-Pole - keine nachträgliche Strafe

Max Verstappen hat sich auf dem Stadtkurs von Singapur die Pole Position für den letzten Sprint des Jahres gesichert. Der niederländische Red-Bull-Star, der zuletzt in Malaysia seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte, setzte sich am Freitag in einer chaotischen Qualifikation vor Mercedes-Pilot George Russell und Charles Leclerc im Ferrari durch. Weil er Rekordweltmeister Lewis Hamilton während einer Gelbphase überholt hatte, musste Verstappen anschließend noch zittern, doch die Stewards entschieden sich gegen eine Strafversetzung für das Kurzrennen am Samstag (11.00 Uhr MESZ/Sky).

Formel 1: Verstappen holt Sprint-Pole, muss aber zittern

Max Verstappen hat sich auf dem Stadtkurs von Singapur die Pole Position für den letzten Sprint des Jahres gesichert, könnte diese aber nachträglich noch verlieren. Der niederländische Red-Bull-Star, der zuletzt in Malaysia seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte, setzte sich am Freitag in einer chaotischen Qualifikation vor Mercedes-Pilot George Russell und Charles Leclerc im Ferrari durch. Weil Verstappen Rekordweltmeister Lewis Hamilton aber während einer Gelbphase überholt hatte, steht noch ein Fragezeichen hinter Startplatz eins am Samstag (11.00 Uhr MESZ/Sky).

Textgröße ändern: