Deutsche Tageszeitung - WTA-Turnier in Peking: Auch Sabalenka scheitert früh

WTA-Turnier in Peking: Auch Sabalenka scheitert früh


WTA-Turnier in Peking: Auch Sabalenka scheitert früh
WTA-Turnier in Peking: Auch Sabalenka scheitert früh / Foto: © SID

Chance vertan: Aryna Sabalenka hat das Aus von Jelena Rybakina nicht für sich nutzen können und ist beim WTA-Turnier in Peking ebenfalls früh ausgeschieden. Die an Nummer zwei gesetzte Belarussin unterlag in der dritten Runde überraschend der Weltranglisten-34. Nikola Bartunkova aus Tschechien nach 1:35 Stunden mit 4:6, 3:6.

Textgröße ändern:

Rybakina, die Sabalenka mit ihrem US-Open-Titel kürzlich von Platz eins der Weltrangliste verdrängt hatte, war am Samstag an der Weltranglisten-118. Alina Tscharajewa gescheitert. Sabalenka hätte den Rückstand im Kampf um die Spitze mit einem starken Turnier in Peking verringern können - verlor nun aber gegen die erst 20 Jahre alte Bartunkova.

"Ich habe mich auf mich selbst konzentriert, darauf, ruhig zu bleiben", sagte Bartunkova nach ihrem Erfolg gegen die viermalige Grand-Slam-Siegerin: "Sie ist eine Legende..., deshalb bin ich wirklich glücklich, dass ich das Match gewonnen habe." Im Achtelfinale trifft die Tschechin auf die Österreicherin Sinja Kraus.

Sabalenka ließ im sechsten Spiel des ersten Satzes fünf Breakchancen ungenutzt. Im zweiten Durchgang verlor sie früh ihren Aufschlag und warf frustriert den Schläger. Den ersten Matchball nutzte Bartunkova zum Sieg, als Sabalenkas Return im Netz landete.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Dortmund "versenkt": Pressestimmen zur BVB-Niederlage

In Bodö kann man mal verlieren. Doch auch wenn es vor Borussia Dortmund (0:1) nördlich des Polarkreises schon andere "Giganten" des europäischen Fußballs erwischt hatte, war die Freude in Norwegen groß über den neuerlichen Triumph von Bodö/Glimt. Die Lokalzeitung Avisa Nordland berichtete stolz vom "Glimt-Schock" und der nächsten "Europa-Großtat", das Dagbladet spöttelte: "Dortmund verlässt das Aspmyra mit eingezogenem Schwanz." - Norwegische Medienreaktionen zum Champions-League-Spiel am Mittwochabend:

Medien: FIFA strebt nach "Fall Balogun" Regeländerung an

Nach dem "Fall Balogun" und den daraus entstandenen Vorwürfen gegen Gianni Infantino will der Fußball-Weltverband FIFA offenbar seine Regularien zur Verhängung von Sperren ändern. Wie ESPN und The Athletic berichten, stehe das Vorhaben auf der Agenda der Sitzung des FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. The Athletic liege ein Dokument vor, das den konkreten Vorschlag behandelt, schrieb das US-Medium.

"Ex and the City": Guardiola schockierter Beobachter

Pep Guardiola blickte unter seiner Schiebermütze ungläubig, ja teils schockiert auf das, was da mit seinem früheren Team in der Champions League passierte. Manchester City wurde von Titelverteidiger Paris Saint-Germain am zweiten Spieltag der Ligaphase beim 2:4 (0:3) streckenweise vorgeführt, der Guardian sprach von einem "gebieterischen" Auftritt von PSG, die Sun witzelte von einem "traumatisierten" Star-Trainer Guardiola beim Spiel unter dem Motto "Ex and the City".

Mourinho sauer: La Liga will "Spieler fertigmachen"

Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat mit großem Unverständnis auf die Bekanntgabe der Sperre gegen Stürmer Vinícius Jr. reagiert - und das einmal mehr mit deutlichen Worten klargemacht. Vor allem der Zeitpunkt der Bekanntmachung stieß dem Portugiesen sauer auf. "Die machen das jetzt ganz schamlos. Die Katze ist aus dem Sack. Zwei Stunden vor dem Spiel muss ein Spieler erfahren, dass er eine Sperre von vier Spielen hat", sagte Mourinho empört in Richtung der Verantwortlichen von La Liga.

Textgröße ändern: