Deutsche Tageszeitung - Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg

Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg


Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg
Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg / Foto: © picture-alliance/Sportfoto Zink/SID

Der selbst ernannte Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg hat im Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga nach der Länderspielpause in letzter Minute einen weiteren Rückschlag verhindert. Beim ungeschlagenen 1. FC Nürnberg sicherte sich der Bundesliga-Absteiger in der Nachspielzeit noch ein 4:4 (2:0). Zuvor hatten die Wölfe eine 2:0-Führung verspielt.

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Hauke Wahl (12.) und Muhammed Damar (29.) brachten die Niedersachsen, die in der ersten Halbzeit den eigenen hohen Ansprüchen gerecht wurden, verdient in Führung. Die Nürnberger drehten nach der Pause vor 44.028 Zuschauern durch Piet Scobel mit einem Doppelschlag (52., 59.) und Mohamed Ali Zoma (63.) das Spiel. Doch zum Sprung an die Tabellenspitze reichte es für das Team von Trainer Miroslav Klose nicht. Zunächst glich der eingewechselte Alessio Besio (90.+2) aus. Dann erzielte brachte Ioannis Masouras (90.+6) das 4:3, doch Besio stellte mit seinem zweiten Tor (90.+9) noch auf Unentschieden.

Die Gäste demonstrierten in der ersten Hälfte eindrucksvoll ihre spielerische Klasse: Erst war ein bisschen Glück im Spiel, als ein Schuss von Joakim Maehle abgeblockt wurde und der Ball direkt vor den Füßen von Wahl landete. Dann fand Vinicius Souza Damar, der Club-Torhüter Jan Reichert mit einem platzierten Schuss keine Chance ließ.

Nach der Pause gingen die Nürnberger konsequenter zu Werke, der Ausgleich durch Scobels Doppelpack in sieben Minuten war die logische Folge. Zoma schoss den immer stärker werdenden Club dann sogar virtuell an die Tabellenspitze. Aufregung gab es in der Schlussphase, als Schiedsrichter Lars Erbst Elfmeter für Wolfsburg pfiff. Doch nach Videobeweis nahm er die Entscheidung zurück, weil der Ball zuvor im Seitenaus gewesen war (88.). Der Ausgleich fiel vier Minuten später aber doch noch. Danach überschlugen sich die Ereignisse.

(M.Dorokhin--DTZ)

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