Deutsche Tageszeitung - Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt

Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt


Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt
Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt / Foto: © SID

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Dank Patrik Schicks Nervenstärke vom Elfmeterpunkt hat Bayer Leverkusen den Härtetest im Hexenkessel von Lech Posen bestanden. Die Werkself gewann am zweiten Spieltag der Europa League souverän mit 4:0 (3:0) beim polnischen Meister und tankte Selbstvertrauen für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellenführer SC Freiburg.

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Vor allem Schick war es zu verdanken, dass Bayer nach dem Auftaktsieg gegen NK Celje (2:0) nachlegte. Der Torjäger verwandelte zunächst einen Handelfmeter (29.), wenig später blieb der gefoulte Tscheche vom Punkt erneut cool (41.). Dazu trafen Malik Tillman (32.) und Ibrahim Maza (89.) für die Rheinländer, die saisonübergreifend in der Europa-League-Gruppenphase nun acht Spiele in Folge gewonnen haben.

Schick, der in der Liga in allen fünf Spielen getroffen hat, saß zunächst auf der Bank. Weil sich Angreifer Martin Terrier aber früh verletzte, kam der 30-Jährige schon nach 18 Minuten ins Spiel - und war gleich zur Stelle. Posens Verteidiger Terry Yegbe hatte einen Schuss von Maza mit angelegtem Arm geblockt, Referee Milos Milanovic zeigte nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt.

Tillman sorgte mit einem Ping-Pong-Tor im Nachsetzen für den Doppelschlag, ehe Schick in einem Zweikampf mit Mateusz Skrzypczak nach einer Ecke zu Boden ging. Wieder schaute sich der Schiedsrichter die Bilder an, wieder entschied er auf Strafstoß. Die Heimfans im Enea Stadion, als eines der lautesten in Polen bekannt, waren zur Pause deutlich ruhiger als in der hitzigen Anfangsphase.

Seinen dritten Treffer ließ Schick zunächst leichtfertig liegen (51.), mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken schaltete die Mannschaft von Trainer Carles Martínez danach in den Verwaltungsmodus. Posen, das sein erstes Spiel bei Crystal Palace deutlich verloren hatte (0:4), fand keinen Weg zurück ins Spiel. Vor Beginn der Schlussviertelstunde wurde Schick wieder ausgewechselt.

(Y.Leyard--DTZ)

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