Deutsche Tageszeitung - US-Milliardär Isaacman plant drei weitere Weltraumflüge mit SpaceX

US-Milliardär Isaacman plant drei weitere Weltraumflüge mit SpaceX


US-Milliardär Isaacman plant drei weitere Weltraumflüge mit SpaceX
US-Milliardär Isaacman plant drei weitere Weltraumflüge mit SpaceX

Der US-Milliardär Jared Isaacman plant nach seiner Teilnahme am ersten Weltraumtourismus-Flug des Raumfahrtunternehmens SpaceX drei weitere Flüge. Der 39-jährige Gründer des Bezahldienstes Shift4 kündigte am Montag an, bei der ersten Mission mit dem Namen "Polaris Dawn" sei auch ein Weltraumspaziergang geplant. Es wäre der erste Weltraumspaziergang bei einer privatwirtschaftlich organisierten Raumfahrtmission. Der Start soll frühestens Ende des Jahres erfolgen.

Textgröße ändern:

Isaacman hatte im vergangenen September die SpaceX-Mission "Inspiration4" angeführt. Der Flugzeug- und Weltraumfan charterte eine Rakete und eine "Dragon"-Raumkapsel von SpaceX und blieb mit drei Begleitern drei Tage lang in einer Erdumlaufbahn. Bei der Mission wurden auch 240 Millionen Dollar (mehr als 210 Millionen Euro) Spenden für ein Kinderkrankenhaus gesammelt.

Bei dem "Polaris Dawn"-Flug will Isaacman jetzt die höchste Umlaufbahn ansteuern, auf der Astronauten jemals die Erde umrundet haben. Die Besatzung - neben Isaacman ein früherer Air-Force-Offizier als Pilot und zwei SpaceX-Mitarbeiterinnen - soll dann bis zu fünf Tage lang im All bleiben und zahlreiche Experimente vornehmen.

Bei der letzten der drei Missionen soll die Crew mit der neuen SpaceX-Rakete "Starship" starten. Es soll der erste bemannte Flug der größten und leistungsstärksten Rakete werden, die jemals entwickelt wurde. SpaceX-Gründer Elon Musk will mit "Starship" langfristig Fracht und Menschen zum Mond, zum Mars und sogar noch weiter ins Weltall bringen.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München

Die Deutsche Telekom nimmt am Mittwoch in München eine der nach ihren Angaben "größten KI-Fabriken in Europa" in Betrieb. An der Eröffnungszeremonie nimmt auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) teil und hält um 15.00 Uhr eine Rede. Die Telekom baute die Rechenfabrik zusammen mit dem US-Chiphersteller Nvidia aus, maßgeblich beteiligt ist zudem der SAP-Konzern, der Softwarelösungen beisteuert.

Fusion von KI-Firma xAI mit SpaceX: Musk will Datenzentren im Weltall schaffen

Der Milliardär Elon Musk will Datenzentren im Weltall schaffen und hat dafür zwei seiner Unternehmen zusammengelegt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm die Firma xAI, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. SpaceX plane, Satelliten im Weltraum als Datenzentren einzusetzen und mit ihrer Hilfe Solarenergie zu produzieren, um den wachsenden Energiebedarf der KI-Infrastruktur auf der Erde abzudecken, erklärte Musk am Montag. Das Projekt sei "der ehrgeizigste Innovationsmotor auf (und über) der Erde".

Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe

Bis zu 6000 Meter können die Messgeräte in die Ozeane hinabtauchen, um Daten für die Klimaforschung zu sammeln: Frankreich hat nun die ersten beiden Treibbojen der neuen Generation in Betrieb genommen, wie das französische Institut für Meeresforschung am Montag mitteilte. Die beiden Prototypen seien seit dem 11. Januar nördlich der Antillen mit Erfolg getestet worden, erklärte das Institut.

Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet

Erkrankungen im Nachgang von Infektionen sollen besser erforscht werden. Dies ist das Ziel der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) am Freitag gemeinsam mit Institutionen der Gesundheitsforschung startete. Dabei geht es auch, aber bei weitem nicht nur um längerfristige Folgen von Corona-Erkrankungen.

Textgröße ändern: