Deutsche Tageszeitung - Kalifornien will mit Maßnahmenpaket Wasserversorgung sicherstellen

Kalifornien will mit Maßnahmenpaket Wasserversorgung sicherstellen


Kalifornien will mit Maßnahmenpaket Wasserversorgung sicherstellen
Kalifornien will mit Maßnahmenpaket Wasserversorgung sicherstellen / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts der langanhaltenden Dürre im Westen der USA hat der Bundesstaat Kalifornien einen Plan für eine Sicherung der Wasserversorgung vorgelegt. Das am Donnerstag von Gouverneur Gavin Newsom vorgestellte Maßnahmenpaket sieht unter anderem mehr oberirdische Wasserspeicher, ein besseres Auffangen von Regenwasser, eine bessere Wasseraufbereitung und mehr Meerwasserentsalzung vor.

Textgröße ändern:

"Der Klimawandel bedeutet, dass wir es nicht mehr nur mit zweijährigen Dürren zu tun haben werden, wie es historisch der Fall war", erklärte Newsom. Dürren würden vielmehr zu einem Dauerzustand im Westen der USA. "Kalifornien wird sich an diese neue Realität anpassen."

Im Westen der USA herrscht eine schon seit 20 Jahren andauernde Dürrephase - die schlimmst seit mehr als tausend Jahren. Experten zufolge dürfte sich die Lage, angetrieben von der Erderwärmung, in den kommenden Jahrzehnten noch verschärfen.

"In diesem veränderten Klima wird es weniger Wasser geben, das für die Nutzung durch den Menschen verfügbar ist", heißt es in dem kalifornischen Strategiepapier. "Um mit dem Klimawandel Schritt zu halten, muss Kalifornien seine Wassersysteme schlauer und schneller modernisieren. Die Modernisierung unserer Wassersysteme wird helfen, das Wasser aufzufüllen, das Kalifornien durch heißeres und trockeneres Wetter verlieren wird. "

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München

Die Deutsche Telekom nimmt am Mittwoch in München eine der nach ihren Angaben "größten KI-Fabriken in Europa" in Betrieb. An der Eröffnungszeremonie nimmt auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) teil und hält um 15.00 Uhr eine Rede. Die Telekom baute die Rechenfabrik zusammen mit dem US-Chiphersteller Nvidia aus, maßgeblich beteiligt ist zudem der SAP-Konzern, der Softwarelösungen beisteuert.

Fusion von KI-Firma xAI mit SpaceX: Musk will Datenzentren im Weltall schaffen

Der Milliardär Elon Musk will Datenzentren im Weltall schaffen und hat dafür zwei seiner Unternehmen zusammengelegt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm die Firma xAI, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. SpaceX plane, Satelliten im Weltraum als Datenzentren einzusetzen und mit ihrer Hilfe Solarenergie zu produzieren, um den wachsenden Energiebedarf der KI-Infrastruktur auf der Erde abzudecken, erklärte Musk am Montag. Das Projekt sei "der ehrgeizigste Innovationsmotor auf (und über) der Erde".

Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe

Bis zu 6000 Meter können die Messgeräte in die Ozeane hinabtauchen, um Daten für die Klimaforschung zu sammeln: Frankreich hat nun die ersten beiden Treibbojen der neuen Generation in Betrieb genommen, wie das französische Institut für Meeresforschung am Montag mitteilte. Die beiden Prototypen seien seit dem 11. Januar nördlich der Antillen mit Erfolg getestet worden, erklärte das Institut.

Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet

Erkrankungen im Nachgang von Infektionen sollen besser erforscht werden. Dies ist das Ziel der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) am Freitag gemeinsam mit Institutionen der Gesundheitsforschung startete. Dabei geht es auch, aber bei weitem nicht nur um längerfristige Folgen von Corona-Erkrankungen.

Textgröße ändern: