Deutsche Tageszeitung - Baerbock: Bei Klimakonferenz geht es um "die Freiheit zukünftiger Generationen"

Baerbock: Bei Klimakonferenz geht es um "die Freiheit zukünftiger Generationen"


Baerbock: Bei Klimakonferenz geht es um "die Freiheit zukünftiger Generationen"
Baerbock: Bei Klimakonferenz geht es um "die Freiheit zukünftiger Generationen" / Foto: © AFP/Archiv

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat vor ihrer Abreise zur UN-Klimakonferenz in Ägypten die Bedeutung des Treffens hervorgehoben. "Die Weltklimakonferenz ist das einzige globale Forum, das wir auf unserem Planeten haben, um gemeinsam Antworten auf die Klimakrise zu vereinbaren", erklärte sie am Mittwochmorgen. "Es geht um die Freiheit zukünftiger Generationen. Denn sie sind es, die die Folgen unserer Untätigkeit zu spüren bekommen, wenn wir jetzt nicht handeln."

Textgröße ändern:

Deutschland mache sich dafür stark, dass von der Konferenz "ein klares Signal für den Abschied vom fossilen Zeitalter und eine schnellere Reduktion der Emissionen" ausgehe, erklärte Baerbock. Ohne mehr Ehrgeiz bei der Umstellung auf erneuerbare Energien werde das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, "maßlos" verfehlt.

Baerbock räumte ein, die Weltklimakonferenz stehe in diesem Jahr "unter so schwierigen geopolitischen Vorzeichen" wie nie zuvor. Dass dennoch 197 Staaten an den Verhandlungstisch gekommen seien, "macht Hoffnung". Gleichzeitig zeige sich hier aber auch, "wie dringlich die Lage schon ist", mahnte Baerbock: "Für viele Menschen ist die Klimakrise nicht die Zukunft. Es ist ihre Realität."

Es lohne sich deshalb, bei den Beratungen im ägyptischen Scharm el-Scheich "um jedes Zehntel Grad weniger Erderwärmung zu kämpfen", gab sich die Ministerin ehrgeizig. Sie hob außerdem die Verhandlungen über mehr Unterstützung für Staaten hervor, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Finanzieren sollen dies die Industrienationen, die sehr viel Treibhausgas ausstoßen.

Dass das Thema auf der Tagesordnung der Klimakonferenz stehe, "ist ein wichtiger Türöffner, darauf gilt es jetzt aufzubauen", erklärte Baerbock. "Zu einer substanziellen Vereinbarung liegt noch ein schwieriger Weg vor uns, die Vorstellungen liegen teils noch weit auseinander", räumte sie zugleich ein.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Chef der Finanzaufsicht warnt vor Cybergefahr und riskanten Immobilienkrediten

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verschärft nach Angaben des Chefs der Finanzaufsicht Bafin, Mark Branson, die Risiken durch Cyberangriffe. Neue KI-Systeme würden viele Schwachstellen finden - "und das sehr schnell", sagte Branson am Dienstag in Frankfurt am Main. Zudem warnte er vor den möglichen Folgen riskanter Immobilienkredite.

Eudia führt einen einheitlichen Arbeitsbereich für Rechtsabteilungen in Unternehmen ein

PALO ALTO, CA / ACCESS Newswire / 12. Mai 2026 / Eudia, die KI-Plattform für komplexe juristische Aufgaben, hat heute einen einheitlichen Arbeitsbereich für Rechtsabteilungen in Unternehmen und die von ihnen unterstützten Geschäftspartner eingeführt. Der einheitliche Arbeitsbereich vereint einen standardisierten Assistenten, Eudias Reihe spezialisierter Agenten (Argument Analysis/Argumentationsanalyse, Case Analysis/Fallanalyse, Contract Reporting/Vertragsberichterstattung und andere) sowie Expert Digital Twins der besten juristischen Urteilsfähigkeit Ihres Teams in einer einzigen Umgebung für jede Art von juristischem und ähnlichem Workflow.

Elixir Technologies stellt Elixir Muse vor: den KI-Schreibassistenten für vollständigen Datenschutz

Das neue Schreibassistenzprodukt von Elixir bietet KI-gestützte Funktionen für Entwurf, Überarbeitung, Übersetzung, Validierung, Analyse von Tonfall und Stimmung sowie Compliance-Analyse - ohne Speicherung, Erfassung oder Training anhand von Nutzerdaten.

Erstes offizielles Beatles-Museum in London soll 2027 eröffnet werden

London soll Beatles-Fans ab 2027 deutlich mehr bieten als das obligatorische Zebrastreifen-Foto auf der Abbey Road: Im kommenden Jahr soll in der britischen Hauptstadt das erste offizielle Museum zu den Fab Four eröffnen. Wie Beatle Paul McCartney am Montag erklärte, soll "The Beatles at 3 Savile Row" in jenem Gebäude eröffnen, in dem die Beatles im Jahr 1969 ihr letztes veröffentlichtes Album aufnahmen - und auf dessen Dach sie ihr letztes Konzert spielten.

Textgröße ändern: