Deutsche Tageszeitung - Stark-Watzinger mahnt verstärkte Anstrengungen bei Forschung zum Klimaschutz an

Stark-Watzinger mahnt verstärkte Anstrengungen bei Forschung zum Klimaschutz an


Stark-Watzinger mahnt verstärkte Anstrengungen bei Forschung zum Klimaschutz an
Stark-Watzinger mahnt verstärkte Anstrengungen bei Forschung zum Klimaschutz an / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Nach der UN-Klimakonferenz in Scharm el-Scheich hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) verstärkte Anstrengungen bei der Forschung im Bereich Klimaschutz angemahnt. Die Weltklimakonferenz habe erneut deutlich gemacht, dass die Bewältigung des Klimawandels eine Menschheitsaufgabe sei, sagte Stark-Watzinger am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Es werden zusätzliche Anstrengungen nötig sein, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen. Dabei werden Forschung und Innovation eine wesentliche Rolle spielen."

Textgröße ändern:

Stark-Watzinger hob drei zentrale Bereiche hervor. Ihr Ministerium fördere schon jetzt die Erforschung von Methoden, "mit denen wir nicht nur CO2-Emissionen vermeiden, sondern CO2 auch wieder aus der Atmosphäre entnehmen können". Das Treibhausgas CO2 könne dann als Rohstoff unter anderem für synthetische Kraftstoffe oder Baustoffe verwendet werden.

Zudem gebe die Forschungsförderung in Deutschland die nötigen Impulse, um den "Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland" voranzutreiben. "Mein Ziel ist die Wasserstoffrepublik Deutschland", sagte Stark-Watzinger. Zudem investiere die Bundesregierung viel in die Meeres- und Polarforschung, außerdem in die Verbesserung der Klimamodellierung. Dies sei die Grundlage für ein besseres Verständnis des Klimawandels.

Die COP27 mache aber auch deutlich: "Ohne Klimaanpassung wird es nicht gehen." Auch hier leiste die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag, "etwa zur besseren Vorhersage von Extremwetterereignissen oder mit Konzepten zum Schutz vor Klimawirkungen in Städten", sagte Stark-Watzinger.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Infineon stockt Investitionen in neue Halbleiterfabrik wegen KI-Booms auf

Wegen des Booms bei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) stockt der Halbleiterhersteller Infineon seine Investitionen deutlich auf. Wie Infineon am Mittwoch ankündigte, sind im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September in diesem Bereich nun Investitionen in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro vorgesehen - eine halbe Milliarde Euro mehr als bisher geplant. Ein großer Teil davon soll demnach auf einen "schnelleren Hochlauf" der Halbleiterfabrik "Smart Power Fab" in Dresden entfallen.

Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München

Die Deutsche Telekom nimmt am Mittwoch in München eine der nach ihren Angaben "größten KI-Fabriken in Europa" in Betrieb. An der Eröffnungszeremonie nimmt auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) teil und hält um 15.00 Uhr eine Rede. Die Telekom baute die Rechenfabrik zusammen mit dem US-Chiphersteller Nvidia aus, maßgeblich beteiligt ist zudem der SAP-Konzern, der Softwarelösungen beisteuert.

Immuntherapie von Axon Neuroscience für eine bahnbrechende klinische Studie zur Kombinationstherapie bei Alzheimer in den USA ausgewählt, die mit einer Förderung in Höhe von 151 Mio. USD unterstützt wird

Die aktive Tau-Immuntherapie AADvac1 von Axon Neuroscience wurde als erste auf Tau ausgerichtete Therapie für eine bahnbrechende klinische Phase-2-Studie zu Alzheimer in den USA (unterstützt durch eine Förderung in Höhe von 151 Mio. USD) und gleichzeitig für eine neue Plattformstudie zur progressiven supranukleären Lähmung (PSP) (unterstützt durch eine Förderung in Höhe von 75 Mio. USD) ausgewählt

Fusion von KI-Firma xAI mit SpaceX: Musk will Datenzentren im Weltall schaffen

Der Milliardär Elon Musk will Datenzentren im Weltall schaffen und hat dafür zwei seiner Unternehmen zusammengelegt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm die Firma xAI, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. SpaceX plane, Satelliten im Weltraum als Datenzentren einzusetzen und mit ihrer Hilfe Solarenergie zu produzieren, um den wachsenden Energiebedarf der KI-Infrastruktur auf der Erde abzudecken, erklärte Musk am Montag. Das Projekt sei "der ehrgeizigste Innovationsmotor auf (und über) der Erde".

Textgröße ändern: