Deutsche Tageszeitung - Gut zu beobachtender Komet im Anflug

Gut zu beobachtender Komet im Anflug


Gut zu beobachtender Komet im Anflug
Gut zu beobachtender Komet im Anflug / Foto: © AFP/Archiv

Ein gut zu beobachtender Komet ist im Anflug. Der sogenannte Fernglaskomet C/2022 E3 werde Ende Januar fast seine maximale Helligkeit erreichten und auch aufgrund der günstigen Mondverhältnisse ohne Teleskop optimal zu sehen sein, teilten das Haus der Astronomie in Heidelberg und die Vereinigung der Sternfreunde am Dienstag mit.

Textgröße ändern:

Es handelt sich um einen langperiodischen Kometen mit einer Umlaufzeit um die Sonne von etwa 50.000 Jahren. Am 12. Januar erreicht C/2022 E3 mit einer Entfernung von 1,1 Astronomischen Einheiten seine der Sonne nächste Position und am 1. Februar mit 0,28 Astronomischen Einheiten - das sind 42 Millionen Kilometer - seine kleinste Entfernung zur Erde.

Eine Astronomische Einheit entspricht dem mittleren Abstand zwischen Erde und Sonne, das sind etwa 150 Millionen Kilometer. Unter Umständen ist der Komet unter sehr dunklem Himmel sogar mit bloßem Auge erkennbar, vorausgesetzt der Beobachter weiß, wo er ihn am Himmel findet.

Kometen gelten als Überbleibsel der Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,6 Milliarden Jahren. Sie werden oft mit schmutzigen Riesenschneebällen aus Eis, Staub und Stein verglichen. Wenn diese Brocken sich auf ihrer Reise durchs All der Sonne nähern, bilden sie oft Schweife aus.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache

Der Brand der mehr als 800 Jahre alten Runneburg in Thüringen ist nach ersten Erkenntnissen womöglich durch Tierbisse an einer Stromleitung verursacht worden. Wie die Polizei in Erfurt am Freitag mitteilte, lokalisierten Brandermittler die wahrscheinliche Ursache in einem ungenutzten Lagerraum. Dort habe es einen technischen Defekt an einer Stromleitung gegeben, die zuvor wohl von einem "Schadnager" angenagt worden sei.

Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen

Ein mehr als hundert Jahre lang verschollener Hut des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte ist ab Juni erstmals öffentlich in Frankreich zu sehen: Der Zweispitz ist das Herzstück einer Ausstellung über Napoleons Schwester Caroline Murat in Chantilly nördlich von Paris. Es handle sich um ein "absolut einmaliges" Stück, schwärmte sein Wiederentdecker Jean-Guillaume Parich vom Pariser Musée de l'Armée am Donnerstag bei der Präsentation des Hutes.

Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden

Ein Brand hat die mehr als 800 Jahre alte Runneburg in Thüringen schwer beschädigt. Wie die Polizei in Erfurt mitteilte, brach das Großfeuer am späteren Mittwochabend in der mittelalterlichen Burganlage in der Gemeinde Weißensee aus und verursachte nach ersten Erkenntnissen mutmaßlich erheblichen Sachschaden. Die Löscharbeiten dauerten demnach Stunden. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen offenbar niemand.

In den USA abgebaute und raffinierte Metalle sowie Seltenerdelemente sollen im Rahmen einer historischen Vereinbarung zwischen American Strategic Minerals und Datavault AI tokenisiert werden

Partnerschaft ebnet den Weg für die Einführung einer internationalen Rohstoffbörse auf Basis einer patentierten KI-PlattformDatavault AI und American Strategic Minerals starten mit der Prägung von bis zu 2 Milliarden $ an durch raffiniertes Antimon gedeckten Stablecoins; darauf folgt die strategische Entwicklung zukünftiger Projekte in den Bereichen Silber, Gold und anderen in den USA raffinierten Seltenen Erden, auf die die Unternehmen ihre Expansion ausgerichtet haben

Textgröße ändern: