Deutsche Tageszeitung - US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter

US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter


US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter
US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der US-Computerhersteller Dell entlässt weltweit rund 6650 Mitarbeiter. Der Konzern kündigte am Montag an, rund fünf Prozent seiner weltweit 133.000 Stellen zu streichen. Der Vize-Vorstandsvorsitzende Jeff Clarke erklärte zur Begründung, die Marktbedingungen würden sich weiter verschlechtern, die Zukunft sei "ungewiss". Die bisherigen Maßnahmen, um sich auf einen wirtschaftlichen Abschwung vorzubereiten, seien "nicht mehr ausreichend".

Textgröße ändern:

In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere große US-Technologie-Konzerne umfassende Stellenstreichungen angekündigt, darunter Microsoft, Amazon, Twitter, der Google-Mutterkonzern Alphabet und die Facebook- und Instagram-Mutter Meta. Die Unternehmen hatten während der Corona-Pandemie teilweise in großem Stil eingestellt, als immer mehr Menschen ihre Aktivitäten ins Netz verlagerten.

Inzwischen haben sich die wirtschaftlichen Aussichten deutlich eingetrübt. Dell etwa verzeichnete im dritten Quartal des vergangenen Jahres - für das Unternehmen das dritte Quartal seines Geschäftsjahrs 2023 - einen Umsatzrückgang von sechs Prozent. Der Verkauf von Produkten wie Desktop PCs und Laptops des im texanischen Round Rock angesiedelten Herstellers ging um zehn Prozent zurück.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen

Die Intensität der derzeitigen Hitzewelle in Europa hängt nach Einschätzung einer Wissenschaftlergruppe mit dem Klimawandel zusammen. "Der Klimawandel ist eindeutig dafür verantwortlich", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Die natürliche Wärmephase durch das Wetterphänomen El Niño spiele hingegen "keine Rolle bei der Steigerung der Hitze". Die derzeitigen extrem hohen Temperaturen am Tag und in der Nacht wären den Forschern zufolge zu diesem Zeitpunkt im Jahr vor 50 Jahren "praktisch unmöglich" gewesen.

Wenn Daten das Bauchgefühl schlagen

Was Unternehmen vom größten Sportdatenprojekt der Fußballgeschichte lernen können

Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf

Angesichts des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit hat der polnische Ministerpräsident Donald Tusk seine Landsleute und die Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" aufgerufen. "Wir können die Zukunft nur auf der Wahrheit, dem gegenseitigen Repekt und dem Verständnis der Geschichte aufbauen", sagte Tusk am Donnerstag bei der Eröffnung der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig.

Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen

Die Zahl der mit einem Deutschlandstipendium geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten ist leicht um 1,5 Prozent gestiegen. 2025 erhielten 33.500 Studierende ein solches Stipendium, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil an allen Studierenden lag im Wintersemester 2025/2026 voraussichtlich bei 1,2 Prozent. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen im Studium und Beruf erwarten lassen.

Textgröße ändern: