Deutsche Tageszeitung - Neue geheimnisvolle Moai-Steinstatue auf Osterinsel gefunden

Neue geheimnisvolle Moai-Steinstatue auf Osterinsel gefunden


Neue geheimnisvolle Moai-Steinstatue auf Osterinsel gefunden
Neue geheimnisvolle Moai-Steinstatue auf Osterinsel gefunden / Foto: © AFP/Archiv

Die Osterinsel ist für ihre geheimnisvollen Moai-Steinstatuen weltbekannt - nun ist überraschend ein neuer riesiger Steinkopf gefunden worden. Der Moai sei in einer ausgetrockneten Lagune in einem Vulkankrater entdeckt worden, berichtete die auf der zu Chile gehörenden Pazifikinsel lebende indigene Gemeinschaft. Sie sprach von "einer wirklich einzigartigen Entdeckung".

Textgröße ändern:

Es sei das erste Mal, dass ein Moai an einem solchen Ort entdeckt worden sei, berichtete die indigene Inselverwaltung. Die Statue sei etwa 1,60 Meter groß und zum Himmel schauend gefunden worden. "Das Interessante ist, dass mindestens 200 bis 300 Jahre lang die Lagune bis zu drei Meter tief war", sagte Ninoska Avareipua Huki Cuadros von der Inselverwaltung. "Also konnte kein Mensch den Maoi in dieser Zeit hier ablegen."

Die Osterinsel liegt abgelegen rund 3500 Kilometer westlich der chilenischen Küste. Sie ist für ihre geheimnisvollen riesigen Steinköpfe weltberühmt.

Die Moai mit ihrer charakteristischen länglichen Kopfform, den langen Ohrläppchen und den großen Nasen wurden Schätzungen zufolge vor rund vier Jahrhunderten errichtet. Trotz umfangreicher Forschungen ist ihr eigentlicher Zweck und die genaue Zeit ihrer Errichtung bis heute umstritten. Die Rapa Nui, die Ureinwohner der Osterinsel, glauben, dass die Riesen magische Kräfte besitzen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen

Die Intensität der derzeitigen Hitzewelle in Europa hängt nach Einschätzung einer Wissenschaftlergruppe mit dem Klimawandel zusammen. "Der Klimawandel ist eindeutig dafür verantwortlich", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Die natürliche Wärmephase durch das Wetterphänomen El Niño spiele hingegen "keine Rolle bei der Steigerung der Hitze". Die derzeitigen extrem hohen Temperaturen am Tag und in der Nacht wären den Forschern zufolge zu diesem Zeitpunkt im Jahr vor 50 Jahren "praktisch unmöglich" gewesen.

Wenn Daten das Bauchgefühl schlagen

Was Unternehmen vom größten Sportdatenprojekt der Fußballgeschichte lernen können

Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf

Angesichts des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit hat der polnische Ministerpräsident Donald Tusk seine Landsleute und die Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" aufgerufen. "Wir können die Zukunft nur auf der Wahrheit, dem gegenseitigen Repekt und dem Verständnis der Geschichte aufbauen", sagte Tusk am Donnerstag bei der Eröffnung der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig.

Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen

Die Zahl der mit einem Deutschlandstipendium geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten ist leicht um 1,5 Prozent gestiegen. 2025 erhielten 33.500 Studierende ein solches Stipendium, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil an allen Studierenden lag im Wintersemester 2025/2026 voraussichtlich bei 1,2 Prozent. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen im Studium und Beruf erwarten lassen.

Textgröße ändern: