Deutsche Tageszeitung - Studie: Mehr als jeder zweite große See weltweit verliert Wasser

Studie: Mehr als jeder zweite große See weltweit verliert Wasser


Studie: Mehr als jeder zweite große See weltweit verliert Wasser
Studie: Mehr als jeder zweite große See weltweit verliert Wasser / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als jeder zweite große See weltweit verliert einer Studie zufolge Wasser. Gründe sind der Klimawandel und ein übermäßiger Wasserverbrauch durch den Menschen, wie es in einer am Donnerstag im Fachmagazin "Science" veröffentlichten Studie heißt. Demnach leben rund 25 Prozent der Weltbevölkerung in der Nähe eines Sees, der Wasser verliert.

Textgröße ändern:

Die Forscher aus den USA, Frankreich und Saudi-Arabien untersuchten für ihre Studie die 1972 größten Seen und Stauseen der Welt und werteten Satellitenaufnahmen der Jahre 1992 bis 2020 aus. Das Fazit: Bei 53 Prozent der Seen nahm die Menge an Wasser ab, mit einer Geschwindigkeit von insgesamt 22 Gigatonnen Wasser pro Jahr.

Über den gesamten Zeitraum der Studie gingen 603 Kubikkilometer Wasser verloren. Das entspricht der 17fachen Wassermenge des Lake Mead, des größten Stausees in den USA.

"Seen sind weltweit in Schwierigkeiten, und das hat weitgehende Folgen", sagte einer der Studienautoren, Balaji Rajagopalan von der Universität Colorado in Boulder, der Nachrichtenagentur AFP. "Sie erlauben es Gesellschaften und der Menschheit zu überleben, aber sie erhalten nicht den Respekt, den sie verdienen."

Seen bedecken etwa drei Prozent der Oberfläche der Erde - stellen aber 87 Prozent des flüssigen Süßwassers auf unserem Planeten dar. Der Mensch nutzt das Wasser unter anderem zum Trinken, für die Landwirtschaft und zur Stromgewinnung.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache

Der Brand der mehr als 800 Jahre alten Runneburg in Thüringen ist nach ersten Erkenntnissen womöglich durch Tierbisse an einer Stromleitung verursacht worden. Wie die Polizei in Erfurt am Freitag mitteilte, lokalisierten Brandermittler die wahrscheinliche Ursache in einem ungenutzten Lagerraum. Dort habe es einen technischen Defekt an einer Stromleitung gegeben, die zuvor wohl von einem "Schadnager" angenagt worden sei.

Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen

Ein mehr als hundert Jahre lang verschollener Hut des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte ist ab Juni erstmals öffentlich in Frankreich zu sehen: Der Zweispitz ist das Herzstück einer Ausstellung über Napoleons Schwester Caroline Murat in Chantilly nördlich von Paris. Es handle sich um ein "absolut einmaliges" Stück, schwärmte sein Wiederentdecker Jean-Guillaume Parich vom Pariser Musée de l'Armée am Donnerstag bei der Präsentation des Hutes.

Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden

Ein Brand hat die mehr als 800 Jahre alte Runneburg in Thüringen schwer beschädigt. Wie die Polizei in Erfurt mitteilte, brach das Großfeuer am späteren Mittwochabend in der mittelalterlichen Burganlage in der Gemeinde Weißensee aus und verursachte nach ersten Erkenntnissen mutmaßlich erheblichen Sachschaden. Die Löscharbeiten dauerten demnach Stunden. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen offenbar niemand.

In den USA abgebaute und raffinierte Metalle sowie Seltenerdelemente sollen im Rahmen einer historischen Vereinbarung zwischen American Strategic Minerals und Datavault AI tokenisiert werden

Partnerschaft ebnet den Weg für die Einführung einer internationalen Rohstoffbörse auf Basis einer patentierten KI-PlattformDatavault AI und American Strategic Minerals starten mit der Prägung von bis zu 2 Milliarden $ an durch raffiniertes Antimon gedeckten Stablecoins; darauf folgt die strategische Entwicklung zukünftiger Projekte in den Bereichen Silber, Gold und anderen in den USA raffinierten Seltenen Erden, auf die die Unternehmen ihre Expansion ausgerichtet haben

Textgröße ändern: