Deutsche Tageszeitung - Vorwurf Greenwashing: Airline KLM verliert vor Gericht

Vorwurf Greenwashing: Airline KLM verliert vor Gericht


Vorwurf Greenwashing: Airline KLM verliert vor Gericht
Vorwurf Greenwashing: Airline KLM verliert vor Gericht / Foto: © AFP

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat vor Gericht eine Niederlage wegen des Vorwurfs des Greenwashings kassiert. KLM habe Verbraucher mit "vagen und allgemeinen" Angaben zu seinen Bemühungen beim Klimaschutz in die Irre geführt, entschied ein Amsterdamer Gericht am Mittwoch. Die Airline zeichne außerdem ein "zu rosiges Bild" von der Wirkung von Maßnahmen wie dem Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe und der Wiederaufforstung von Wäldern.

Textgröße ändern:

"Diese Maßnahmen reduzieren die negativen Umweltaspekte nur unwesentlich und erwecken den falschen Eindruck, dass Fliegen mit KLM nachhaltig sei", begründete das Gericht die Entscheidung. Allerdings dürfe das Unternehmen weiterhin generell das Fliegen bewerben "und muss Verbraucher nicht warnen, dass die Luftfahrt derzeit nicht nachhaltig ist".

Die Umweltorganisation Fossielvrij NL hatte die Klage angestrengt. Die meisten der kritisierten Anzeigen waren Teil der "Fly Responsably"-Kampagne von KLM, bei der es sich nach Angaben der Fluggesellschaft um eine "Sensibilisierungskampagne" handelt. Die Airline hat die kritisierten Werbebotschaften bereits zurückgezogen.

In einer Erklärung begrüßte das Unternehmen, dass das Gericht nun "Klarheit" darüber geschaffen habe, "was möglich ist und wie wir weiterhin transparent und ehrlich über unser Vorgehen und unsere Aktivitäten kommunizieren können".

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Trump: China will 200 Boeing-Flugzeuge bestellen - Auch Sojabohnen im Gespräch

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump hat China Interesse am Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen bekundet. Der chinesische Staatschef Xi Jinping habe zugesagt, bei dem US-Konzern "200 Jets zu bestellen", sagte Trump dem Sender Fox News am Rande seines Staatsbesuchs in Peking in einem vorab veröffentlichten Interview-Auszug. Das werde viele Arbeitsplätze in den USA sichern, sagte Trump. Zudem will China laut Fox News wieder Sojabohnen aus den USA kaufen.

Chef der Finanzaufsicht warnt vor Cybergefahr und riskanten Immobilienkrediten

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verschärft nach Angaben des Chefs der Finanzaufsicht Bafin, Mark Branson, die Risiken durch Cyberangriffe. Neue KI-Systeme würden viele Schwachstellen finden - "und das sehr schnell", sagte Branson am Dienstag in Frankfurt am Main. Zudem warnte er vor den möglichen Folgen riskanter Immobilienkredite.

Eudia führt einen einheitlichen Arbeitsbereich für Rechtsabteilungen in Unternehmen ein

PALO ALTO, CA / ACCESS Newswire / 12. Mai 2026 / Eudia, die KI-Plattform für komplexe juristische Aufgaben, hat heute einen einheitlichen Arbeitsbereich für Rechtsabteilungen in Unternehmen und die von ihnen unterstützten Geschäftspartner eingeführt. Der einheitliche Arbeitsbereich vereint einen standardisierten Assistenten, Eudias Reihe spezialisierter Agenten (Argument Analysis/Argumentationsanalyse, Case Analysis/Fallanalyse, Contract Reporting/Vertragsberichterstattung und andere) sowie Expert Digital Twins der besten juristischen Urteilsfähigkeit Ihres Teams in einer einzigen Umgebung für jede Art von juristischem und ähnlichem Workflow.

Elixir Technologies stellt Elixir Muse vor: den KI-Schreibassistenten für vollständigen Datenschutz

Das neue Schreibassistenzprodukt von Elixir bietet KI-gestützte Funktionen für Entwurf, Überarbeitung, Übersetzung, Validierung, Analyse von Tonfall und Stimmung sowie Compliance-Analyse - ohne Speicherung, Erfassung oder Training anhand von Nutzerdaten.

Textgröße ändern: