Deutsche Tageszeitung - Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland und anderen Ländern zu beobachten

Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland und anderen Ländern zu beobachten


Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland und anderen Ländern zu beobachten
Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland und anderen Ländern zu beobachten / Foto: © AFP

In Deutschland und anderen Ländern auf der nördlichen Erdhalbkugel ist am Samstag eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten gewesen. Hierzulande verschattete der Mond einen Teil der Sonne gegen Mittag, wie mit einem speziellen Filter oder einer Schutzbrille am Himmel zu erkennen war. Allerdings wurde über dem Himmel in Deutschland nur ein kleiner Teil der Sonne verdunkelt, mit 23 Prozent war der höchste Bedeckungsgrad für die Mündung der Ems und Sylt vorhergesagt worden.

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Eine Sonnenfinsternis ereignet sich, wenn Sonne, Mond und Erde auf einer geraden Linie liegen und sich der Mond zwischen Erde und Sonne schiebt. Der Kernschatten des Mondes fällt dann auf die Erde und verdeckt die Sonne.

Am Samstag ereignete sich allerdings keine totale Sonnenfinsternis, bei der sich der Himmel wegen der Konstellation von Erde, Mond und Sonne der Himmel vollständig verdunkelt hätte. Mit bloßem Auge war daher keine Veränderung wahrnehmbar.

Experten hatten die Dauer der Sonnenfinsternis mit insgesamt knapp vier Stunden angegeben. Der höchste Bedeckungsgrad von 90 Prozent der sichtbaren Oberfläche der Sonne, also nur noch eine schmale Sichel, sollte demnach über Grönland und Neufundland zu beobachten sein.

Mit einer normalen Handykamera ließ sich die partielle Sonnenfinsternis nicht festhalten. Für ein Foto von der teilweise verdunkelten Sonne war ein spezieller Filter nötig.

Wer das Schauspiel am Himmel verpasst hat, wird vermutlich noch andere Gelegenheiten bekommen: Partielle Sonnenfinsternisse finden alle paar Jahre statt. Das Schauspiel am Samstag war bereits die 17. partielle Sonnenfinsternis seit 2001. Außerdem wird es am 12. August 2026 eine totale Sonnenfinsternis geben, die auch in Europa zu beobachten sein wird.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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