Deutsche Tageszeitung - Bauarbeiter in Peru stoßen auf tausend Jahre alte Mumie

Bauarbeiter in Peru stoßen auf tausend Jahre alte Mumie


Bauarbeiter in Peru stoßen auf tausend Jahre alte Mumie
Bauarbeiter in Peru stoßen auf tausend Jahre alte Mumie / Foto: © AFP

Zufallsfund in Peru: Bei der Verlegung von Rohren sind Bauarbeiter in der Hauptstadt Lima auf eine tausend Jahre alte Mumie gestoßen. Bei dem Fund in einer Tiefe von 1,2 Metern handele es sich um die Überreste eines Jungen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren, teilte ein von dem Unternehmen Calidda beauftragter Archäologe mit. Die Art und Weise der Bestattung und die gefundenen Gegenstände stimmten mit einem Stil überein, der sich "zwischen 1000 und 1200 entwickelte".

Textgröße ändern:

Das Grab und die Artefakte gehören dem Wissenschaftler zufolge zur Prä-Inka-Kultur der Chancay, die zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert in der Gegend von Lima lebte.

Die bereits am Montag entdeckten Überreste wurden demnach "in sitzender Position mit angewinkelten Armen und Beinen" und in ein Leichentuch gehüllt gefunden. Neben der Mumie befanden sich demnach Gegenstände aus Keramik, darunter Teller, Flaschen und Krüge, die mit geometrischen Figuren und Fischerdarstellungen verziert waren.

In Peru müssen Versorgungsunternehmen Archäologen beauftragen, wenn sie Erdbohrungen ausführen, da sie dabei möglicherweise auf historische Stätten stoßen. Das Gas-Unternehmen Calidda hat seit 2004 mehr als 2200 archäologische Funde gemacht.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München

Die Deutsche Telekom nimmt am Mittwoch in München eine der nach ihren Angaben "größten KI-Fabriken in Europa" in Betrieb. An der Eröffnungszeremonie nimmt auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) teil und hält um 15.00 Uhr eine Rede. Die Telekom baute die Rechenfabrik zusammen mit dem US-Chiphersteller Nvidia aus, maßgeblich beteiligt ist zudem der SAP-Konzern, der Softwarelösungen beisteuert.

Fusion von KI-Firma xAI mit SpaceX: Musk will Datenzentren im Weltall schaffen

Der Milliardär Elon Musk will Datenzentren im Weltall schaffen und hat dafür zwei seiner Unternehmen zusammengelegt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm die Firma xAI, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. SpaceX plane, Satelliten im Weltraum als Datenzentren einzusetzen und mit ihrer Hilfe Solarenergie zu produzieren, um den wachsenden Energiebedarf der KI-Infrastruktur auf der Erde abzudecken, erklärte Musk am Montag. Das Projekt sei "der ehrgeizigste Innovationsmotor auf (und über) der Erde".

Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe

Bis zu 6000 Meter können die Messgeräte in die Ozeane hinabtauchen, um Daten für die Klimaforschung zu sammeln: Frankreich hat nun die ersten beiden Treibbojen der neuen Generation in Betrieb genommen, wie das französische Institut für Meeresforschung am Montag mitteilte. Die beiden Prototypen seien seit dem 11. Januar nördlich der Antillen mit Erfolg getestet worden, erklärte das Institut.

Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet

Erkrankungen im Nachgang von Infektionen sollen besser erforscht werden. Dies ist das Ziel der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) am Freitag gemeinsam mit Institutionen der Gesundheitsforschung startete. Dabei geht es auch, aber bei weitem nicht nur um längerfristige Folgen von Corona-Erkrankungen.

Textgröße ändern: