Deutsche Tageszeitung - "Auf Doktor-Niveau": KI-Unternehmen OpenAI stellt ChatGPT-5 vor

"Auf Doktor-Niveau": KI-Unternehmen OpenAI stellt ChatGPT-5 vor


"Auf Doktor-Niveau": KI-Unternehmen OpenAI stellt ChatGPT-5 vor
"Auf Doktor-Niveau": KI-Unternehmen OpenAI stellt ChatGPT-5 vor / Foto: © AFP

Das führende US-Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI), OpenAI, hat eine neue Version seines Chatbots herausgebracht. ChatGPT-5 sei noch schneller und fähiger in der Kommunikation mit Menschen, erklärte OpenAI am Donnerstag in San Francisco. Die Basisanwendung sei kostenlos, hieß es. Dies gilt allerdings nur für eine begrenzte Zahl von Interaktionen.

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Bisher nutzen nach Angaben des Unternehmens fast 700 Millionen Menschen pro Woche den Chatbot. Bei ChatGPT-4 hätten Nutzer das Gefühl gehabt, "mit einem Uni-Studenten zu sprechen", sagte OpenAI-Chef Sam Altman. ChatGPT-5 interagiere dagegen erstmals wie ein "Experte auf Doktor-Niveau". Altman räumte zugleich ein, es sei noch viel Arbeit nötig, um KI wirklich mit menschlicher Intelligenz vergleichen zu können.

Der neue Chatbot selbst antwortet auf die Frage nach den Verbesserungen, die Genauigkeit und Schlüssigkeit seiner Antworten habe sich verbessert. "Besonders bei mehrstufigen Aufgaben – z. B. Logik, Mathematik, Programmierung – erzielt GPT‑5 bessere und präzisere Ergebnisse", heißt es.

Zudem verarbeite das neue Modell Text, Bilder, Audio und Video "in einer Unterhaltung, ohne zwischen verschiedenen Modi wechseln zu müssen". Auch das "Langzeitgedächtnis" der Anwendung sei besser. Altman sagte, mit ChatGPT-5 könnten Nutzer zudem noch einfacher Software-Programme schreiben, etwa für das Erlernen von Sprachen.

OpenAI wurde 2015 als gemeinnützige Organisation gegründet. Altman versucht jedoch seit einiger Zeit, OpenAI in ein profitorientiertes Unternehmen umzuwandeln. Konkurrenz kommt aus China, etwa durch das Unternehmen Deepseek.

Ein Chatbot ist ein Programm, mit dem Nutzer auf dem Computer oder ihrem Handy schreiben oder sprechen können und das in Sekundenschnelle Antworten liefert. Kritiker bemängeln die immer noch hohe Zahl irreführender oder falscher Antworten, sogenannte Halluzinationen.

(P.Tomczyk--DTZ)

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