Deutsche Tageszeitung - Erstes offizielles Beatles-Museum in London soll 2027 eröffnet werden

Erstes offizielles Beatles-Museum in London soll 2027 eröffnet werden


Erstes offizielles Beatles-Museum in London soll 2027 eröffnet werden
Erstes offizielles Beatles-Museum in London soll 2027 eröffnet werden / Foto: © AFP

London soll Beatles-Fans ab 2027 deutlich mehr bieten als das obligatorische Zebrastreifen-Foto auf der Abbey Road: Im kommenden Jahr soll in der britischen Hauptstadt das erste offizielle Museum zu den Fab Four eröffnen. Wie Beatle Paul McCartney am Montag erklärte, soll "The Beatles at 3 Savile Row" in jenem Gebäude eröffnen, in dem die Beatles im Jahr 1969 ihr letztes veröffentlichtes Album aufnahmen - und auf dessen Dach sie ihr letztes Konzert spielten.

Textgröße ändern:

Auf sieben Etagen soll der Mitteilung zufolge bislang unveröffentlichtes Archivmaterial gezeigt werden. Zudem wird das Kellerstudio nachgebaut, in dem George Harrison, John Lennon, Paul McCartney und Ringo Starr ihr 1970 erschienenes Album "Let It Be" aufnahmen. Besucher sollen auch auf das Dach des Hauses gelangen können, auf dem die Beatles am 30. Januar 1969 ihren sagenumwobenen, allerletzten öffentlichen Auftritt hatten.

"Tag für Tag schießen Fans Fotos der Außenwände der Hausnummer 3 in der Savile Row", sagte Paul McCartney der BBC. Im kommenden Jahr könnten sie endlich eintreten, er halte das Museumsprojekt im vornehmen Londoner Stadtviertel Mayfair für eine "großartige Idee". Der 83-Jährige kündigte an, Besucher könnten sich auf dem Dach sogar "einbilden, ein Beatle zu sein".

Das Gebäude hatte bereits von 1968 an Apple Corps gehört - der Firma, die bis heute die Geschäftsinteressen der Beatles wahrnimmt. Der 85-jährige Ringo Starr, neben McCartney der einzige noch lebende Beatle, sagte, die geplante Ausstellung komme einem "nach Hause kommen" gleich.

In der Heimatstadt der Band, Liverpool, befinden sich bereits zwei Beatles-Museen – offiziell von Apple Corps lizenziert ist bislang jedoch keines davon.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen

Die Intensität der derzeitigen Hitzewelle in Europa hängt nach Einschätzung einer Wissenschaftlergruppe mit dem Klimawandel zusammen. "Der Klimawandel ist eindeutig dafür verantwortlich", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Die natürliche Wärmephase durch das Wetterphänomen El Niño spiele hingegen "keine Rolle bei der Steigerung der Hitze". Die derzeitigen extrem hohen Temperaturen am Tag und in der Nacht wären den Forschern zufolge zu diesem Zeitpunkt im Jahr vor 50 Jahren "praktisch unmöglich" gewesen.

Wenn Daten das Bauchgefühl schlagen

Was Unternehmen vom größten Sportdatenprojekt der Fußballgeschichte lernen können

Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf

Angesichts des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit hat der polnische Ministerpräsident Donald Tusk seine Landsleute und die Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" aufgerufen. "Wir können die Zukunft nur auf der Wahrheit, dem gegenseitigen Repekt und dem Verständnis der Geschichte aufbauen", sagte Tusk am Donnerstag bei der Eröffnung der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig.

Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen

Die Zahl der mit einem Deutschlandstipendium geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten ist leicht um 1,5 Prozent gestiegen. 2025 erhielten 33.500 Studierende ein solches Stipendium, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil an allen Studierenden lag im Wintersemester 2025/2026 voraussichtlich bei 1,2 Prozent. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen im Studium und Beruf erwarten lassen.

Textgröße ändern: