Deutsche Tageszeitung - Abendsonne taucht Wasserfall im Yosemite-Nationalpark in feurig rotes Licht

Abendsonne taucht Wasserfall im Yosemite-Nationalpark in feurig rotes Licht


Abendsonne taucht Wasserfall im Yosemite-Nationalpark in feurig rotes Licht
Abendsonne taucht Wasserfall im Yosemite-Nationalpark in feurig rotes Licht / Foto: © AFP

Es sieht aus wie ein Wasserfall aus Feuer: Der Horsetail Fall (deutsch: Pferdeschwanz-Wasserfall) im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien wird nur an wenigen Tagen im Jahr von der Abendsonne so angestrahlt, dass er sich feurig rot verfärbt und wie ein Lavastrom in die Tiefe stürzt. Das Naturschauspiel, auch Feuer-Wasserfall genannt, lockt in diesen Tagen Naturliebhaber und Fotografen aus dem ganzen Land in den Yosemite-Park.

Textgröße ändern:

Wenn die Sonne in der zweiten Februar-Hälfte "genau im richtigen Winkel" untergehe, erleuchte sie den Felsen El Capitan, das Wahrzeichen des Nationalparks, sagte Yosemite-Sprecher Scott Gediman. Damit der Wasserfall rot leuchtet, müssen aber noch andere Faktoren stimmen: Der Himmel muss klar sein und im dürregeplagten Kalifornien muss genug Regen oder Schnee für den Wasserfall fallen. "Wenn all das zusammenkommt, ist es magisch", sagte Gediman.

Der Amateurfotograf Terry Cantrell reiste aus Fresno an, um den Wasserfall zu fotografieren. "Die Bilder, die ich gesehen habe, sind einfach großartig", erzählt er. "Jeder will sein eigenes Bild haben, also versuche ich es." Auch die Hobbyfotografin Whitney Clark aus San Francisco wartet bei eisigen Temperaturen geduldig auf den perfekten Moment, um einen "wirklich guten Feuereffekt" einzufangen und hofft auf ein "wunderschönes Bild".

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden

In Sekunden so viel klimaschädliches CO2 verursachen wie deutlich ärmere Menschen in einem ganzen Jahr - das machen laut einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam die Privatjets von Superreichen. 2025 hätten Privatjets weltweit in nur zwei Sekunden mehr CO2 verursacht als ein Mensch aus den ärmsten 50 Prozent der Weltbevölkerung im gesamten Jahr, heißt es in dem am Dienstag vorgelegten Bericht. Knapp zwei Wochen vor der Weltklimakonferenz forderte Oxfam daher eine höhere Besteuerung von Superreichen.

EU-Fischereiverbote: Rainer pocht auf Ausnahme für deutsche Ostsee-Fischer

In den EU-Verhandlungen über Fischereiverbote in der Ostsee pocht Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) auf eine Beibehaltung der Ausnahmen für deutsche Küstenfischer. Ein vollständiges Fangverbot für Hering würde wahrscheinlich viele die Existenz kosten, sagte Rainer beim Treffen der EU-Agrarminister am Montag in Luxemburg. Derzeit dürfen kleine Ostsee-Betriebe noch Hering fischen, obwohl der Bestand stark bedroht ist.

Minister Schneider schaltet sich in Verhandlungen bei UN-Biodiversitätskonferenz ein

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) schaltet sich ab Montag in Eriwan in die Verhandlungen bei der UN-Biodiversitätskonferenz ein. Schneider bleibt nach Angaben seines Ministeriums bis Freitag in der armenischen Hauptstadt, um die deutsche Delegation bei der Weltnaturkonferenz bis zum Schluss zu leiten. Bei der Ankündigung von Schneiders Reise verglich sein Ministerium die Bedeutung der Verhandlungen zum weltweiten Schutz der biologischen Vielfalt mit derjenigen der UN-Klimakonferenzen zur Bekämpfung der Erderwärmung.

Deutscher Umweltpreis für Ingenieur und Juristin

Der Deutsche Umweltpreis geht in diesem Jahr an den Membranfilter-Ingenieur Klaus Vossenkaul und die Umweltjuristin Roda Verheyen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird den beiden die mit insgesamt 500.000 Euro dotierte Auszeichnung am Mittag in Aachen überreichen, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Sonntag mitteilte. Vossenkaul wird demnach für "innovative Lösungen" in der Abwasserreinigung ausgezeichnet, Verheyen für ihren juristischen Einsatz für den Klima- und Umweltschutz.

Textgröße ändern: