Deutsche Tageszeitung - Mehr als 30 Blockaden von Klimaaktivisten der Letzten Generation in Berlin

Mehr als 30 Blockaden von Klimaaktivisten der Letzten Generation in Berlin


Mehr als 30 Blockaden von Klimaaktivisten der Letzten Generation in Berlin
Mehr als 30 Blockaden von Klimaaktivisten der Letzten Generation in Berlin / Foto: © AFP

Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Montagmorgen in Berlin mit Blockaden an mehr als 30 Stellen den Verkehr behindert. Eine Sprecherin der Berliner Polizei sagte, bislang gebe es Protestaktionen an 33 Orten, unter anderem auf der Stadtautobahn 100, wo sich Aktivisten auf der Straße festklebten.

Textgröße ändern:

Die Blockaden begannen gegen 07.30 Uhr, mitten im Berufsverkehr. Betroffen waren am Vormittag zunächst vor allem die Bezirke Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Polizei war mir rund 500 Beamten im Einsatz, um Blockaden aufzulösen oder zu verhindern. Die Polizeisprecherin sprach von einer "dynamischen Lage".

Die Klimaschutzgruppe hatte angekündigt, aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung verstärkt mit Blockaden den Verkehr in Berlin lahmzulegen. Bereits in den vergangenen Wochen und auch am Wochenende gab es Aktionen. Aktivisten besprühten die Schaufenster mehrerer Läden auf dem Berliner Kurfürstendamm mit Farbe, andere klebten sich nach Angaben der Gruppe an der Rennstrecke eines Formula-E-Rennens fest.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben

DLRG-Rettungsschwimmer haben im vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben gerettet. Mehr als 700 Rettungen erfolgten dabei direkt im Wasser, wie die Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch zur Vorstellung ihrer Jahresbilanz in Bremen mitteilte. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helfer im Jahr 2025 rund 44.000 Menschen Hilfe. Zugleich mahnte DLRG-Präsidentin Ute Vogt mit Blick auf die beginnende Badesaison zur Vorsicht.

Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden

Nach einem Jahresbeginn mit extremen Wetterereignissen haben Forscher vor "besonders heftigen" Waldbränden in den kommenden Monaten gewarnt. Die weltweite Waldbrandsaison habe in diesem Jahr "sehr früh begonnen" und könne so verheerend ausfallen wie noch nie in der jüngeren Geschichte, sagte Theodore Keeping vom Londoner Imperial College am Dienstag. Seine deutsche Kollegin Friederike Otto erklärte, der fortschreitende Klimawandel und seine Folgen seien ein Grund zur Sorge.

Entenküken aus Regenwasserrohr in Dresden gerettet

In Dresden haben Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere Entenküken aus einem Regenwasserrohr gerettet. Die vier Küken saßen am Samstag in etwa einem Meter Tiefe in dem Fallrohr fest, wie die Dresdner Feuerwehr am Sonntag berichtete.

Copernicus: Oberflächentemperaturen der Meere steuern auf neuen Höchstwert zu

Die Oberflächentemperaturen der Meere steuern dem monatlichen Klimabericht des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zufolge auf einen neuen Höchststand zu. Es sei "nur eine Frage von Tagen", bis der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 erreicht werde, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: