Deutsche Tageszeitung - Beratungen in Paris über internationales Abkommen zur Eindämmung von Plastikmüll

Beratungen in Paris über internationales Abkommen zur Eindämmung von Plastikmüll


Beratungen in Paris über internationales Abkommen zur Eindämmung von Plastikmüll
Beratungen in Paris über internationales Abkommen zur Eindämmung von Plastikmüll / Foto: © AFP/Archiv

Vertreter dutzender Staaten diskutieren ab Montag in Paris über ein internationales Abkommen zur Eindämmung des Plastikmülls. Im vergangenen Jahr hatten sich 175 Nationen verpflichtet, sich bis 2024 auf ein rechtlich verbindliches UN-Abkommen gegen die Plastikvermüllung von Umwelt und Meeren zu einigen. Die am Montag beginnende Verhandlungsrunde ist die zweite von fünf geplanten Runden.

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Die weltweite Plastikproduktion hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wurden im Jahr 2019 rund 460 Millionen Tonnen Plastik produziert. Zwei Drittel dieser Menge wird nach einmaligem oder wenigem Gebrauch weggeworfen, nur zehn Prozent werden recycelt. Millionen Tonnen Plastik landen in der Umwelt und im Meer, oft in Form von mikroskopisch kleinen Partikeln. Dieses sogenannte Mikroplastik kann nicht nur in den Verdauungstrakt, sondern auch in den Blutkreislauf von Lebewesen gelangen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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