Deutsche Tageszeitung - Fast 40 Grad - Neuer Hitzerekord für Mitte Juni in Peking

Fast 40 Grad - Neuer Hitzerekord für Mitte Juni in Peking


Fast 40 Grad - Neuer Hitzerekord für Mitte Juni in Peking
Fast 40 Grad - Neuer Hitzerekord für Mitte Juni in Peking / Foto: © AFP

So heiß war es Mitte Juni noch nie in Peking: Nach Angaben des Wetterdienstes erreichte die chinesische Hauptstadt mit 39,4 Grad Celsius am Freitag einen neuen Hitzerekord. Die Behörde rief die Einwohner auf, wenn möglich zu Hause zu bleiben. An einigen Orten der benachbarten Provinz Hebei stieg das Thermometer sogar auf über 40 Grad.

Textgröße ändern:

Der bisherige Hitzerekord in Peking für Mitte Juni liegt laut dem Wetterdienst 23 Jahre zurück - damals wurden am 13. Juni 2000 39,1 Grad gemessen.

Der Straßenbelag erreichte demnach am Freitag sogar Temperaturen von über 50 Grad. Die Gefahr von Verkehrsunfällen, geplatzten Reifen oder plötzlich in Brand geratenden Autos sei groß, sagte der Meteorologe Lei Lei der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Laut Wetterdienst ist auch in den nächsten Tagen mit Temperaturen von über 37 Grad zu rechnen. Die Behörde rief die Menschen auf, so gut es geht auf "Aktivitäten im Freien" zu verzichten, ausreichend zu trinken und sich vor Hitzeschlag in Acht zu nehmen. Für die chinesische Hauptstadt galt die zweithöchste Warnstufe Orange.

Für mehrere Orte in der Provinz wurde am Freitag sogar die höchste Warnstufe ausgerufen. Dort lagen die Temperaturen bei über 40 Grad. Xinhua zufolge wurden diese Woche landesweit auf insgesamt über zwei Millionen Quadratkilometern mehr als 35 Grad gemessen.

In ganz Asien erreichten die Temperaturen in den vergangenen Wochen neue Rekordhöhen, und auch andere Länder rund um den Globus stöhnen unter Hitzewellen. Wissenschaftler warnen, dass Wetterextreme durch den menschengemachten Klimawandel deutlich zunehmen.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Geschwächter Buckelwal in Ostsee: Experten gehen von entscheidenden Stunden aus

Im Kampf um das Leben des in der Wismarer Bucht liegenden Buckelwals gehen Experten von mutmaßlich entscheidenden Stunden aus. Steigende Wasserstände in der Ostsee würden dem Tier am Montagnachmittag nochmals eine bessere Chance geben, sich selbst in Bewegung zu setzen, sagte der wissenschaftliche Chef des Deutschen Meeresmuseums, Burkhard Baschek, am Mittag bei einer Pressekonferenz in Wismar.

Prognose für Wal vor Wismar "deutlich verschlechtert"

Es gibt nur noch wenig Hoffnung für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal: "Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus", sagte der Meeresforscher Burkard Baschek am Sonntag in Wismar nach einer Begutachtung vor Ort. Nach dem groß angelegten Rettungseinsatz mit Hilfe von Baggern am Timmendorfer Strand ist in Wismar keine weitere Rettungsaktion für den Meeressäuger mehr geplant. Ein Einschläfern des geschwächten Tieres schloss Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) allerdings aus.

Prognose für Wal vor Wismar laut Experte "deutlich verschlechtert"

Die Rettungsaussichten für den bei Wismar in der Ostsee gestrandeten Buckelwal haben sich "deutlich verschlechtert". "Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus", sagte der Meeresforscher Burkard Baschek am Sonntag in Wismar nach einer Begutachtung vor Ort. Dem Wal solle nun Ruhe gegeben werden, damit er sich womöglich doch noch selbst freischwimmt.

Neue Rettungsaktion für Buckelwal: Tier soll sich wieder freischwimmmen

Im Drama um den seit Tagen in der Ostsee umherirrenden Buckelwal planen die Einsatzkräfte einen neuen Versuch, das Tier zu retten. Greenpeace-Experte Thilo Maack sagte am Sonntag auf AFP-Anfrage, "der Plan ist, dass wir ihn vorsichtig versuchen zu animieren, sich freizuschwimmen, so dass er den Weg in die Ostsee findet." Damit solle zeitnah begonnen werden.

Textgröße ändern: