Deutsche Tageszeitung - Marder verursacht Millionenschaden in Umspannwerk in Brandenburg

Marder verursacht Millionenschaden in Umspannwerk in Brandenburg


Marder verursacht Millionenschaden in Umspannwerk in Brandenburg
Marder verursacht Millionenschaden in Umspannwerk in Brandenburg / Foto: © AFP/Archiv

Ein Marder hat einen Millionenschaden in einem Umspannwerk in Brandenburg verursacht. Auf dem Betriebsgelände in Hennigsdorf geriet in der Nacht zum Freitag ein ölgekühlter Transformator in Brand, wie die Polizei in Neuruppin mitteilte. Zeugen berichteten von einem meterhohen Lichtbogen.

Textgröße ändern:

Der geschätzte Schaden beläuft sich auf etwa eine Million Euro. Menschen wurden nicht verletzt. Auch die örtliche Stromversorgung wurde nicht gestört. Die kriminaltechnische Untersuchung wies laut Polizei auf einen Marderbiss als Brandursache hin.

Um größere Schäden zu vermeiden, unterbrach der Betreiber frühzeitig die Stromzufuhr. Aus dem brennenden Transformator trat Öl aus und sickerte ins Erdreich. Mit sieben Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften konnte die Feuerwehr den Brand schnell löschen.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus

Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus. Die Region Ulm ist aus der Suche nach einem potenziellen Standort für ein Atommüllendlager ausgeschieden.

Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus

Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus. Peine (dpa) - Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der laufenden Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll.

Suche nach atomarem Endlager: Nur fünf Prozent der Bundesfläche geeignet

Bei der Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager in Deutschland kommen weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes in Frage. Das ist das Ergebnis eines am Dienstag veröffentlichten Zwischenberichts der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Peine. Demnach befinden sich die weiter in Betracht kommenden Gebiete sowohl im Süden als auch Osten sowie Norden und Nordwesten der Bundesrepublik. Im Jahr 2025 war noch etwa ein Viertel der Fläche Deutschlands im Rennen.

Bis zu drei Grad heißer: EU-Kommission dringt auf Anpassung an den Klimawandel

Angesichts der Aussicht auf einen weltweit kaum aufzuhaltenden Temperaturanstieg dringt die EU-Kommission auf eine Vorbereitung auf Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen. Nationale Regierungen, Länder und Kommunen sollten in Zukunft "in allen großen Politikbereichen" auf die Anpassung an den Klimawandel achten, forderte die Kommission am Dienstag. Die Bemühungen um einen geringeren Treibhausgasausstoß reichten nicht mehr aus.

Textgröße ändern: