Deutsche Tageszeitung - Klimaprotest der Letzten Generation: Weltzeituhr in Berlin mit Farbe besprüht

Klimaprotest der Letzten Generation: Weltzeituhr in Berlin mit Farbe besprüht


Klimaprotest der Letzten Generation: Weltzeituhr in Berlin mit Farbe besprüht
Klimaprotest der Letzten Generation: Weltzeituhr in Berlin mit Farbe besprüht / Foto: © AFP/Archiv

Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation haben am Dienstag die Weltzeituhr in Berlin mit oranger Farbe besprüht. Außerdem klebten sich Aktivisten an dem Wahrzeichen fest, wie die Berliner Polizei mitteilte.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Gruppe entrollten zwei Demonstrierende auf der Weltzeituhr ein Banner mit der Aufschrift "Es ist Zeit für die Wende: Weg von fossil - hin zu gerecht". Mit der Aktion solle davor gewarnt werden, "dass die Zeit, eine gesellschaftliche Katastrophe zu verhindern, abläuft".

Die Weltzeituhr wurde zu DDR-Zeiten auf dem Alexanderplatz aufgestellt. Seitdem ist die sich drehende Uhr ein beliebter Treffpunkt für Berliner und Touristen. Erst im September beschmierten Mitglieder der Protestgruppe Letzte Generation das Brandenburger Tor großflächig mit Farbe.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern

Die bereits seit Langem in der Kritik stehende Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden. "Das Leid der Rinder, die in Anbindehaltung gehalten werden, muss endlich beendet werden", erklärte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) am Donnerstag. Tierschützer begrüßten, dass Niedersachsen als erstes Bundesland vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern aussteige.

EU hofft auf baldigen Abschluss eines Handelsabkommens mit Australien

Nach Handelsverträgen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten und Indien hofft die EU auf den baldigen Abschluss eines weiteren Abkommens mit Australien. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und Agrarkommissar Christophe Hansen empfangen nach Kommissionsangaben am kommenden Donnerstag ein australisches Verhandlungsteam in Brüssel. Der Abschluss könnte in den Wochen danach folgen.

Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie

In Australien ist ein Teenager vier Stunden lang vom offenen Meer an die Küste geschwommen, um seine Familie zu retten. Der 13-jährige Austin Appelbee legte vier Kilometer im Meer zurück, nachdem er mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Geschwistern vor der Südwestküste Australiens abgetrieben worden war. Am Strand alarmierte er dann die Rettungskräfte. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion lobten diese am Dienstag die "übermenschlichen" Überlebensinstinkte des Jungen.

Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an

Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden.

Textgröße ändern: