Deutsche Tageszeitung - Dolce&Gabbana bringt Parfüm für Hunde auf den Markt - Kritik von Tierschützern

Dolce&Gabbana bringt Parfüm für Hunde auf den Markt - Kritik von Tierschützern


Dolce&Gabbana bringt Parfüm für Hunde auf den Markt - Kritik von Tierschützern
Dolce&Gabbana bringt Parfüm für Hunde auf den Markt - Kritik von Tierschützern / Foto: © AFP

Dolce&Gabbana hat ein Parfüm für Hunde auf den Markt gebracht - und umgehend Kritik von Tierschützern geerntet. Der Duft ist nach dem Hund des Markengründers Domenico Dolce - Fefé - benannt und kostet im Onlineshop der italienischen Modemarke 99 Euro. Das Parfüm aus Ylang-Ylang-Öl, Moschus und Sandelholz sei "für eine spielerische Schönheitsroutine entwickelt" worden, teilte das Unternehmen mit.

Textgröße ändern:

Für den stolzen Preis bekommen die Käufer das Parfüm in einem Flakon mit vergoldeter Hundepfote. Und dazu gibt es für den Liebling auch noch ein Hunde-Halsband mit Dolce&Gabbana-Medaillon.

Die Tierschutzorganisation Peta kritisierte, ein solcher Duft könne bei den Tieren Stress auslösen. Hunde "haben Hunderte von Millionen mehr Rezeptoren in ihren Nasenlöchern und können 10.000 bis 100.000 Mal besser riechen als Menschen", erklärte Peta-Gründerin Ingrid Newkirk. Das Parfüm könne "ihre Fähigkeit beeinträchtigen, andere Gerüche in ihrer Umgebung wahrzunehmen und mit anderen Tieren, denen sie begegnen, zu kommunizieren".

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Neuer Hitzerekord in Deutschland: 41,3 Grad in Saarbrücken

Neuer Hitzerekord in Deutschland: Mit 41,3 Grad ist an einer Wetterstation in Saarbrücken am Freitag die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Bisher lag der Hitzerekord in Deutschland bei 41,2 Grad - gemessen 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen. In Großbritannien wurde den dritten Tag in Folge der Hitzerekord für Juni geknackt. In ganz Europa sorgt die Hitze für Probleme bis hin zu Todesfällen.

Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen

Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen fordert der Deutsche Städtetag eine Aufwertung des Hitzeschutzes in den Kommunen. Derzeit seien dies lediglich freiwillige Aufgaben, die "nur aus den Geldern bezahlt werden, die am Ende überhaupt noch übrig bleiben", sagte der Städtetags-Vizepräsident und Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) am Freitag dem RBB-Inforadio. Er warb dafür, den Hitzeschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu machen.

Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies

Mehrere Umweltorganisationen haben in einem Klimaprozess gegen den Energiekonzern TotalEnergies einen Teilerfolg errungen. Ein Pariser Gericht verpflichtete das Unternehmen am Donnerstag, künftig auch die indirekten CO2-Emissionen in seinen Pflichtbericht zu Umwelt- und Gesundheitsrisiken aufzunehmen. Die Richter verzichteten jedoch darauf, dem Konzern konkrete Maßnahmen zur Reduzierung seines Öl- und Gasgeschäftes aufzuerlegen, wie die Kläger es gefordert hatten.

Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich sind inzwischen drei Atomreaktoren abgeschaltet. Betroffen sind die Atomkraftwerke Bugey nahe Lyon an der Rhône, Nogent-sur-Seine westlich von Paris und Golfech im Süden des Landes. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte der Kraftwerkbetreiber EDF am Donnerstag mit. Konkret geht es darum, die Temperatur der durch die Hitzewelle bereits aufgewärmten Flüsse durch das Kühlwasser der Reaktoren nicht noch weiter zu erhöhen.

Textgröße ändern: