Deutsche Tageszeitung - Griechische Hafenstadt ruft wegen Massen von toten Fischen Notstand aus

Griechische Hafenstadt ruft wegen Massen von toten Fischen Notstand aus


Griechische Hafenstadt ruft wegen Massen von toten Fischen Notstand aus
Griechische Hafenstadt ruft wegen Massen von toten Fischen Notstand aus / Foto: © AFP

Wegen riesiger Massen an toten Fischen in ihren Gewässern ist in der griechischen Hafenstadt Volos der Notstand ausgerufen worden. Mit der einen Monat gültigen Maßnahme soll staatliche Unterstützung für die Säuberung der Küste und der Flüsse rund um die Stadt bereitgestellt werden, wie die Nachrichtenagentur ANA am Samstag berichtete.

Textgröße ändern:

Die Umweltkatastrophe ist eine Folge von Überschwemmungen durch heftige Regenfälle in der Region Thessalien im vergangenen Jahr. Dabei waren ein vor Jahrzehnten trockengelegter See mit Wasser vollgelaufen und große Gebiete überschwemmt worden. Seither sank das Wasser in dem See drastisch, die dort lebenden Süßwasserfische gelangten durch Flüsse in Richtung Volos und schließlich in den Pagasitischen Golf, wo sie im Salzwasser verendeten.

Allein am Dienstag hatten Helfer 57 Tonnen toter Fische von Stränden rund um Volos eingesammelt, am Samstag dauerten die Aufräumarbeiten an. An der Mündung des Flusses Xiria wurden Spezialnetze installiert, um die riesigen Mengen verendeter Fische zurückzuhalten.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz

Eine Mehrheit der Deutschen fordert weiterhin größere staatliche Anstrengungen beim Klimaschutz und ein Vorantreiben der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation der Bertelsmann-Stiftung hervor. Demnach ist die Zustimmung zu verstärktem Klimaschutz etwas geringer als bei früheren Befragungen, es gebe dafür aber weiter "ein breites gesellschaftliches Mandat".

Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben im niedersächsischen Celle ein Reh aus einem Pool gerettet. Das Tier schaffte es am Samstagmorgen nicht aus eigener Kraft aus dem Wasserbecken, wie die Freiwillige Feuerwehr Celle am Montagabend berichtete.

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen

In der Slowakei ist zum zweiten Mal binnen zwei Tagen ein neuer Allzeit-Hitzerekord aufgestellt worden. In der unweit der Grenze zu Ungarn gelegenen südslowakischen Ortschaft Dolne Plachtince stieg das Thermometer am Donnerstag auf 42,2 Grad, wie der nationale Wetterdienst erklärte. Das war die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen in dem Land.

Textgröße ändern: