Deutsche Tageszeitung - Sicherheitsrisiko: Trump will historischen Magnolienbaum vor Weißem Haus fällen lassen

Sicherheitsrisiko: Trump will historischen Magnolienbaum vor Weißem Haus fällen lassen


Sicherheitsrisiko: Trump will historischen Magnolienbaum vor Weißem Haus fällen lassen
Sicherheitsrisiko: Trump will historischen Magnolienbaum vor Weißem Haus fällen lassen / Foto: © AFP/Archiv

Aus für historische Jackson-Magnolie vor Weißem Haus: US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, einen der bekanntesten Bäume der USA aus Sicherheitsgründen fällen zu lassen. "Die schlechte Nachricht ist, dass alles ein Ende haben muss", schrieb Trump am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Der als Jackson-Magnolie bekannte Baum an der Südseite des Weißen Hauses sei "in einem schrecklichen Zustand".

Textgröße ändern:

Es bestehe "ein sehr gefährliches Sicherheitsrisiko, noch dazu am Eingang des Weißen Hauses", erklärte Trump weiter. Daher müsse der knapp 200 Jahre alte Baum "jetzt entfernt werden".

Trump fügte hinzu, die historische Magnolie werde durch einen "anderen, sehr schönen Baum" ersetzt. Ihr Holz werde aber erhalten und könne somit für andere "edle Zwecke verwendet werden".

Der markante Baum prägt seit knapp 200 Jahren den Blick auf die Südseite des Weißen Hauses. Experten haben jahrelang alles daran gesetzt, um die kränkelnde Magnolie zu retten, die bisher mehrere US-Präsidenten überdauert hat.

Sie wurde der Überlieferung nach vom damaligen US-Präsidenten Andrew Jackson im Gedenken an seine Frau gepflanzt, die kurz vor der Vereidigung ihres Mannes 1829 starb. Nach Angaben des National Park Service NPS ist der Magnolienbaum der älteste Baum auf dem Gelände des Weißen Hauses.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Neuer Hitzerekord in Deutschland: 41,3 Grad in Saarbrücken

Neuer Hitzerekord in Deutschland: Mit 41,3 Grad ist an einer Wetterstation in Saarbrücken am Freitag die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Bisher lag der Hitzerekord in Deutschland bei 41,2 Grad - gemessen 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen. In Großbritannien wurde den dritten Tag in Folge der Hitzerekord für Juni geknackt. In ganz Europa sorgt die Hitze für Probleme bis hin zu Todesfällen.

Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen

Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen fordert der Deutsche Städtetag eine Aufwertung des Hitzeschutzes in den Kommunen. Derzeit seien dies lediglich freiwillige Aufgaben, die "nur aus den Geldern bezahlt werden, die am Ende überhaupt noch übrig bleiben", sagte der Städtetags-Vizepräsident und Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) am Freitag dem RBB-Inforadio. Er warb dafür, den Hitzeschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu machen.

Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies

Mehrere Umweltorganisationen haben in einem Klimaprozess gegen den Energiekonzern TotalEnergies einen Teilerfolg errungen. Ein Pariser Gericht verpflichtete das Unternehmen am Donnerstag, künftig auch die indirekten CO2-Emissionen in seinen Pflichtbericht zu Umwelt- und Gesundheitsrisiken aufzunehmen. Die Richter verzichteten jedoch darauf, dem Konzern konkrete Maßnahmen zur Reduzierung seines Öl- und Gasgeschäftes aufzuerlegen, wie die Kläger es gefordert hatten.

Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich sind inzwischen drei Atomreaktoren abgeschaltet. Betroffen sind die Atomkraftwerke Bugey nahe Lyon an der Rhône, Nogent-sur-Seine westlich von Paris und Golfech im Süden des Landes. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte der Kraftwerkbetreiber EDF am Donnerstag mit. Konkret geht es darum, die Temperatur der durch die Hitzewelle bereits aufgewärmten Flüsse durch das Kühlwasser der Reaktoren nicht noch weiter zu erhöhen.

Textgröße ändern: