Deutsche Tageszeitung - Tote Seepferdchen an Altglascontainer in Titisee-Neustadt: Herkunft unklar

Tote Seepferdchen an Altglascontainer in Titisee-Neustadt: Herkunft unklar


Tote Seepferdchen an Altglascontainer in Titisee-Neustadt: Herkunft unklar
Tote Seepferdchen an Altglascontainer in Titisee-Neustadt: Herkunft unklar / Foto: © AFP/Archiv

Mehrere tote Seepferdchen sind in einer Glasflasche an einem Altglascontainer in Baden-Württemberg entdeckt worden. Wie die Tiere nach Titisee-Neustadt kamen und woher sie usprünglich stammten, war nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg vom Montag noch unklar. Ein für Tierschutzdelikte zuständiger Fachbereich übernahm die Ermittlungen.

Textgröße ändern:

Eine Passantin fand die etwa 40 Zentimeter hohe Glasflasche in Form des Eiffelturms im August. In der Annahme, dass sich darin ein totes Reptil befand, rief sie die Polizei. Stattdessen enthielt die Flasche tote Seepferdchen.

Die Polizeibeamten gehen davon aus, dass die Tiere lebendig oder frisch verendet in die Flasche gesteckt wurden. Vermutlich seien sie an einem Strand im Ausland aufgesammelt und in die Flasche gesteckt und nach Titisee-Neustadt gebracht worden. Die Beamten suchen nun nach Hinweise von Zeugen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Prognose für Wal vor Wismar "deutlich verschlechtert"

Es gibt nur noch wenig Hoffnung für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal: "Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus", sagte der Meeresforscher Burkard Baschek am Sonntag in Wismar nach einer Begutachtung vor Ort. Nach dem groß angelegten Rettungseinsatz mit Hilfe von Baggern am Timmendorfer Strand ist in Wismar keine weitere Rettungsaktion für den Meeressäuger mehr geplant. Ein Einschläfern des geschwächten Tieres schloss Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) allerdings aus.

Prognose für Wal vor Wismar laut Experte "deutlich verschlechtert"

Die Rettungsaussichten für den bei Wismar in der Ostsee gestrandeten Buckelwal haben sich "deutlich verschlechtert". "Die Prognose sieht insgesamt nicht gut aus", sagte der Meeresforscher Burkard Baschek am Sonntag in Wismar nach einer Begutachtung vor Ort. Dem Wal solle nun Ruhe gegeben werden, damit er sich womöglich doch noch selbst freischwimmt.

Neue Rettungsaktion für Buckelwal: Tier soll sich wieder freischwimmmen

Im Drama um den seit Tagen in der Ostsee umherirrenden Buckelwal planen die Einsatzkräfte einen neuen Versuch, das Tier zu retten. Greenpeace-Experte Thilo Maack sagte am Sonntag auf AFP-Anfrage, "der Plan ist, dass wir ihn vorsichtig versuchen zu animieren, sich freizuschwimmen, so dass er den Weg in die Ostsee findet." Damit solle zeitnah begonnen werden.

"Bild": Vor Wismar gestrandeter Wal ist wieder frei

Der seit mehreren Tagen in der Ostsee gestrandete Buckelwal hat es Medienberichten zufolge zum zweiten Mal geschafft, sich zu befreien. In der Nacht zum Sonntag sei es dem 12 bis 15 Meter langen Meeressäuger mit steigendem Wasserstand gelungen, sich aus eigener Kraft von einer Sandbank in der Wismarer Bucht freizuschwimmen, meldete die Zeitung "Bild" unter Berufung auf einen Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern. Die Wasserschutzpolizei habe die Verfolgung aufgenommen und werde das Tier weiter im Blick behalten.

Textgröße ändern: