Deutsche Tageszeitung - EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen

EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen


EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen
EU-Umweltminister suchen auf Sondergipfel Kompromiss bei Klimazielen / Foto: © AFP/Archiv

Die EU-Umweltminister treffen sich am Dienstag in Brüssel zu einer Sondersitzung, um kurz vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Brasilien einen Kompromiss bei den EU-Klimazielen zu beschließen. Dabei geht es sowohl um ein Zwischenziel für die UNO zur Senkung der Treibhausemissionen bis 2035 als auch um ein Zwischenziel der EU für 2040 auf dem Weg zur Senkung der Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 auf Netto-Null.

Textgröße ändern:

Die 27 Mitgliedsländer sind beim Thema Klimaschutz zerstritten. Es sei jedoch an der Zeit, "sich auf das Ziel für 2040 zu einigen", hieß es am Montag von der dänischen EU-Ratspräsidentschaft. Für Deutschland nimmt Umweltminister Carsten Schneider (SPD) an dem Treffen teil.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie

In Australien ist ein Teenager vier Stunden lang vom offenen Meer an die Küste geschwommen, um seine Familie zu retten. Der 13-jährige Austin Appelbee legte vier Kilometer im Meer zurück, nachdem er mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Geschwistern vor der Südwestküste Australiens abgetrieben worden war. Am Strand alarmierte er dann die Rettungskräfte. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion lobten diese am Dienstag die "übermenschlichen" Überlebensinstinkte des Jungen.

Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an

Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden.

Bundesrat gibt grünes Licht für mehr Verbraucherschutz

In seiner ersten Sitzung in diesem Jahr hat der Bundesrat grünes Licht für eine Reihe von Verbesserungen beim Verbraucherschutz gegeben. So sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig einen im Internet geschlossenen Vertrag einfach per Mausklick auf einen Button widerrufen können. Ein weiteres am Freitag von der Länderkammer gebilligtes Gesetz sieht strengere Regeln für Unternehmen vor, die ihre Produkte als "umweltfreundlich" vermarkten. Zudem stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu mehr Produktsicherheit etwa bei Spielzeug zu.

Bundesrat billigt strengere Regeln für Werbung mit Umweltaussagen

Die neuen Regeln zur Verhinderung des so genannten Greenwashing können in Kraft treten. Der Bundesrat billigte in seiner Sitzung am Freitag ein Gesetz, das es Unternehmen erschweren soll, ihre Produkte irreführend oder missbräuchlich als "umweltfreundlich" oder "klimaneutral" zu vermarkten. Mit der bereits vom Bundestag verabschiedeten Gesetzesänderung setzt Deutschland entsprechende EU-Vorgaben um.

Textgröße ändern: