Deutsche Tageszeitung - Niedersachsen: Fuchs beißt Fünfjährige ins Bein - Tier eingefangen und getötet

Niedersachsen: Fuchs beißt Fünfjährige ins Bein - Tier eingefangen und getötet


Niedersachsen: Fuchs beißt Fünfjährige ins Bein - Tier eingefangen und getötet
Niedersachsen: Fuchs beißt Fünfjährige ins Bein - Tier eingefangen und getötet / Foto: © AFP/Archiv

Ein Fuchs hat im niedersächsischen Northeim ein fünfjähriges Mädchen ins Bein gebissen. Das Kind wurde leichtverletzt in ein Göttinger Krankenhaus gebracht, wie die Polizeiinspektion am Montag berichtete. Der Fuchs wurde von einem Jäger getötet.

Textgröße ändern:

Über den Polizeinotruf meldeten am Sonntagvormittag mehrfach Zeugen einen Fuchs im Stadtgebiet von Northeim. Das Tier zeigte demnach wenig Scheu. Beamte konnten den Fuchs zunächst aber nicht ausfindig machen. Gegen Mittag wurde dann die Fünfjährige von dem Fuchs gebissen.

Eine Polizeistreife entdeckte das Tier anschließend. Der Fuchs wurde eingefangen und in Abstimmung mit einer Tierklinik und dem Veterinäramt Northeim aufgrund seines Verhaltens von einem Jäger in einem Waldstück getötet.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Wadephul betont Bedeutung von Klimaschutz für die Sicherheit

Zum Auftakt der Berlin Climate and Security Conference am Dienstag in Berlin hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) die Bedeutung von Klimaschutzmaßnahmen für die Sicherheit von Staaten betont. "Wenn Russland diesen Winter erneut gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine angreift, könnten dezentrale, erneuerbare Energiequellen zur Lebensversicherung werden", erklärte Wadephul nach Angaben des Auswärtigen Amts. "Investitionen in den Klimaschutz sind auch Investitionen in unsere Sicherheit."

UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln

Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei haben auf den Fidschi-Inseln die möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen begonnen. Fidschis Klimaschutzministerin Lynda Tabuya forderte die Industrieländer zum Auftakt der Beratungen in der Stadt Nadi eindringlich auf, einen "gerechten Übergang" zu erneuerbaren Energien zu unterstützen. Der UN-Klimagipfel (COP31) findet im November in Antalya statt, eine Einigung über die wichtigsten Fragen steht bisher noch aus.

Vorbereitungstreffen für UN-Klimagipfel auf den Fidschi-Inseln

Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei kommen Unterhändler aus aller Welt ab Montag auf den Fidschi-Inseln zu möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen zusammen. An den viertägigen Beratungen in der Stadt Nadi nehmen auch mehrere Staats- und Regierungschefs der Pazifikregion teil. Sie wollen die Zusammenkunft nutzen, um auf die Gefahren des Klimawandels für ihre Länder hinzuweisen. Diese sind durch den nach UN-Angaben im Rekordtempo steigenden Meeresspiegel besonders bedroht.

Niedrigwasser: Umweltminister ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf

Angesichts der niedrigen Pegelstände deutscher Gewässer hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen - die Bundesnetzagentur warnte vor Auswirkungen des Niedrigwassers auf die Energieversorgung. "Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Sonntag). Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser, betonte der Minister.

Textgröße ändern: