Deutsche Tageszeitung - Legendäre "Ente" kommt als E-Auto zurück: E-2CV soll unter 15.000 Euro kosten

Legendäre "Ente" kommt als E-Auto zurück: E-2CV soll unter 15.000 Euro kosten


Legendäre "Ente" kommt als E-Auto zurück: E-2CV soll unter 15.000 Euro kosten
Legendäre "Ente" kommt als E-Auto zurück: E-2CV soll unter 15.000 Euro kosten / Foto: © AFP

Die legendäre "Ente" kommt als Elektroauto zurück - und sie soll weniger als 15.000 Euro kosten. Der französische Hersteller Citroën, der inzwischen zur Stellantis-Gruppe gehört, gab bei einer Investorenkonferenz in Auburn Hills im US-Bundesstaat Michigan am Donnerstag Details zu dem neuen 2CV (gesprochen: dö schövo) bekannt.

Textgröße ändern:

Citroën-Chef Xavier Chardon sagte, die neue "Ente" werde "zu 100 Prozent elektrisch" sein, solle vollständig in Europa gebaut werden und für unter 15.000 Euro auf den Markt kommen. Sie werde ein "echtes Volksauto sein, gemacht für den Alltag". Ersten Bildern in Automagazinen zufolge ahmt die neue "Ente" das kurvige Design des Original-2CV nach, allerdings mit Sportwagen-Elementen aufgepeppt.

Citroën-Chef Xavier Chardon sagte weiter, im Jahr 1948 habe der 2CV "Millionen von Menschen die Freiheit der Mobilität geschenkt, und 80 Jahre später wird der neue 2CV die Elektromobilität demokratisieren". 2CV steht für "Deux Chevaux" (zwei Pferde). Der Name spielt auf die ursprüngliche Steuerklasse von zwei Pferdestärken an, tatsächlich hatte die erste "Ente" eine Leistung von neun PS.

Citroën hatte den Wagen am 7. Oktober 1948 mit großem Aufsehen auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Ursprünglich gab es die "Ente" nur in grau, später war sie in vielen Farben und mit höherer Motorleistung erhältlich. Die letzten 2CV liefen 1990 in Portugal vom Band. Hintergrund für das Aus waren verschärfte EU-Emissionsnormen.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Zehntausende Menschen nehmen an Klimamarsch in Brüssel teil

Gut vier Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Antalya haben in Brüssel zehntausende Menschen an einer Demonstration für mehr Klimaschutz teilgenommen. An dem Protestmarsch, zu dem rund hundert Organisationen und Gewerkschaften aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Angaben der belgischen Polizei rund 45.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie zogen zum Europaviertel, wo die EU-Institutionen ihren Sitz haben.

Stachelschweine in Thüringen ausgebrochen

Die Polizei in Thüringen fahndet nach zwei Stachelschweinen: Wie die Polizei am Samstag berichtete, waren die Tiere aus dem Tierheim in Sonneberg ausgebrochen. Versuche, sie einzufangen, sollten nach Polizeiangaben jedoch unterbleiben, da die Stacheln für unkundige Menschen gefährlich sein könnten.

An Baumspitzen geklammert: Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien gerettet

Neue dramatische Rettungsaktionen für Orang-Utans in den Waldbrandgebieten in Indonesien: Auf der Insel Borneo haben Tierschützer am Donnerstag ein Affenmännchen gerettet, das sich inmitten dichter Rauchschwaden an die Spitze eines schon fast kahlen Baumes klammerte. Das Bara getaufte Tier sei "relativ gesund" und habe nur leichte Verbrennungen erlitten, sagte Handi Nasoka von der Naturschutzbehörde in der Provinz Zentral-Kalimantan am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

WWF: Wildtierpopulation weltweit seit 1970 um fast drei Viertel geschrumpft

Wenige Tage vor der UN-Konferenz COP17 zur Biodiversität hat die Umweltschutzorganisation WWF auf den dramatischen Schwund von Wildtieren hingewiesen. Zwischen 1970 und 2022 seien die weltweit erfassten Populationsgrößen von Säugetieren, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Fischen im Durchschnitt um 73 Prozent geschrumpft, erklärte der WWF am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung seines jüngsten Berichts "Living Planet Report".

Textgröße ändern: